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Wie Helmut Kohl 1998 den Euro schön redete:

X-FaceVon: Avatar Fritz (peace@political.incorrect) [Profil]
Datum: 08.06.2010 11:01
Message-ID: <4c0e06ee@news.x-privat.org>
Newsgroup: de.soc.politik.misc de.talk.tagesgeschehen
Marktgerüchte über Rating-Abstufungen von Italien
und Frankreich haben einen Kursrutsch ausgelöst.
Eine Stabilisierung des Euro ist nicht in Sicht.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/570383/

Während unsere EU-Politclowns an Sozialkürzungen und
Steuererhöhungen tüfteln, kauft die EZB unter Trichet den
französischen Banksten ihre *wertlosen* Ramschanleihen ab!

Kaum haben sich die Deutschen zu gewaltigen finanziellen
Zugeständnissen erpressen lassen, ziehen alle anderen
Nehmerländer nacheinander ihre Verpflichtungen zurück:
1. In Griechenland scheitern die Sparanstrengungen unter
dem Druck der Bevölkerung, die Randale auf der
Strasse machen.
2. In Spanien rufen Gewerkschaften zur Generalmobilmachung.
3. In den EU-Machtzentren wird der deutsche Finanzmark-
regulierungsvorschlag direkt nach der Abstimmung im
Bundestag niedergemacht.
4. Kanada lehnt dann noch schnell Transaktionssteuern ab.

Schulden mit mehr Schulden zu bekämpfen, aber *keine*
Strukturmaßnahmen zu machen, wird nicht funktionieren!
So bleibt alles beim Alten, die Katastrophe nimmt ihren
Lauf - mit dem Unterschied, dass Deutschland jetzt
mit ins sinkende Boot voll eingestiegen sind.

Rückblende :
Wie Helmut Kohl 1998 im Bundestag den Euro schön redete:
*******************************************************

Märchenstunde im Parlament:
Der Euro ist einfach das Tollste, was es in Europa je gegeben
hat, redete der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl im
April 1998 dem Bundestag ein:
zukunftssicher, stabil, dynamisch,
wachstumorientiert, kurz: ein »Jahrhundertereignis«.

Im Anschluss an die Rede hieß es: Abnicken bis der Arzt
kommt. 632 von 672 Abgeordneten stimmten für die
Einführung des Euro, nur 35 dagegen. Schon zwölf
Jahre später steht die sagenhafte
Gemeinschaftswährung am Abgrund.

Einige der schönsten Prophezeiungen von Helmut
Kohl zum Euro.

»Ich bin überzeugt, dass die Erfolgsgeschichte der D-Mark
in unserem Land mit einer Erfolgsgeschichte des Euro
weitergeht. Die Vorzüge, die wir mit der D-Mark
erarbeitet haben und an der D-Mark - zu Recht - schätzen,
gehen nicht verloren. Sie werden in ein größeres Ganzes
zum Vorteil Deutschlands und zum Vorteil Europas eingebracht.«

»Der Euro eröffnet große Chancen für neue wirtschaftliche
Dynamik, für dauerhaftes Wachstum und dringend benötigte
zukunftssichere Arbeitsplätze im 21. Jahrhundert.«

http://info.kopp-verlag.de/news/zwoelf-jahre-danach-wie-helmut-kohl-im-
bundestag-den-euro-schoen-redete.html

*lol*

Da wurde seitens der EU richtig "Geld in die Hand genommen"
(besser gesagt: auf den internationalen Finanzmärkten in
Form sicher nicht gerade billiger Kredite aufgenommen),
um sog. "Spekulationsangriffe" auf den Euro und die
Mitgliedsländer der Euro-Zone zu verhindern.

Alternativen zu dieser Entscheidung gäbe es keine, wurde
Skeptikern und Kritikern mitgeteilt. Was wissen diese
Dummen schon, klang es dabei unterschwellig durch!

Aber offenbar ist die Gegenseite flexibel genug, um sich
auch gegen diesen 750 Mrd. Euro-Damm etwas einfallen
zu lassen.

Und so wurde erst einmal gleich Spanien in den Ratings
runter gestuft (gerade WEGEN dessen strengen Sparkurses)
und auch der Euro setzt seine Talfahrt munter fort.

Ich bin schon gespannt, was sich die EU-Kapazunder
JETZT noch so alles einfallen lassen werden:

Denn, wie gesagt, Alternativen hat es eh keine
gegeben und daher auch wohl keinen "Plan B".

RAUS AUS EURO UND EU - REIN IN DIE EWG!

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