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Merkel will Sozialleistungen kürzen

Von: Robert Fitzooth (robin.hood@post.com) [Profil]
Datum: 06.06.2010 09:59
Message-ID: <hufkhg$dvh$2@news.albasani.net>
Newsgroup: de.talk.tagesgeschehen
Mit 500 Milliarden Euro für die Banker bürgen; aber
keinen Cent für die Armen und Schwachen.
Die Fratze des Neoliberalismus.

Als könnte man ausschließlich bei Sozialleistungen sparen..

Wie wäre es mit den Militärbudgets?
Mit den Subventionen?
In den Strukturen der öffentlichen Verwaltung?
Nein, nur der Arbeitslose und "Working Poor" sollen bluten!

Die USA und auch China sind gerade dabei ein oeffentliches
Sozialwesen zu schaffen, da der freie Markt den Menschen
nur gschadet hat. Und hierzulande wird uns der soziale
Kahlschlag als zukunftstraechtige Reform verkauft.

Seltsames Europe.

Btw. "Sozial ist was Arbeit schafft"
Im Klartext hiess und heisst das, mehr Profite fuer die Investoren.

Daraus mehr Arbeitsplätze? Wers glaubt.

Die Folgen dieser seit 30 Jahren laufenden gigantischen
Umverteilung von unten nach oben:

1) verstärkte Globalisierung. Es wurde und wird woanders investiert.
2) Überkapazitaeten in vielen Wirtschaftsbereichen
3) enorme Aufblähung der Finanzwirtschaft.
Die Geldmenge und Kapitalakkumulation wächst noch immer
exponentiell, während die Realwirtschaft wegen immer weiter
sinkender Wachstumsraten eher linear wächst.
4) wachsende Verschuldung von Staaten und weiten Teilen der Bevölkerung.

Einzige Moeglichkleit in diesem Geldsystem Neofeudalismus zu vermeiden:
Vermögenssteuern, sprich Kapitalakkumulation unter der realen
Wachstumsrate.

ciao


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