nntp2http.com
Posting
Suche
Optionen
Hilfe & Kontakt

Google verhindert Kritik am Politiker

Von: Paul Lafarge (paullafarg@traschmail.net) [Profil]
Datum: 04.07.2008 21:29
Message-ID: <g4ltme$35v$1@aioe.org>
Newsgroup: de.soc.politik.misc de.talk.tagesgeschehen
03. Juli 2008
Obama will Immunität für Bespitzeler - Google verhindert Kritik
am Politiker. Wähler sind erzürnt - Blogger: Google hat Kritik im
Web tagelang unterdrückt, als Spam identifiziert - Viele über-
legen Wechsel zu  konkurrierenden Anbietern

Die New York Times berichtete vergangen Dienstag über pro-
testierende Wähler des demokratischen Präsidentschaftskan-
didaten Barack Obama, nachdem er jenen Telekommunika-
tionsunternehmen rechtliche Immunität zugesichert hatte, die
unter der Bush-Präsidentschaft Abhöraktionen durchführten.

Laubfeuer
Vor allem in Blogs machten die Kritiker ihren Unmut breit.
Doch die meisten konnten ihre Nachricht gar nicht verbreiten,
denn die Google unterstehenden Blogseiten von "Blogger"
ließen sich tagelang nicht aktualisieren, berichtet aktuell
der International Herald Tribune.

Anstelle dessen erhielten die verärgerten Blogger folgende
Nachricht. "Es wird Ihnen nicht möglich sein, Nachrichten
auf Ihrem Blog zu veröffentlichen, bis wir Ihre Seite überprüft
und bestätigt haben, dass es sich nicht um ein Spamblog handelt".
Die Kritik an Obama wurde demnach als Spam identifiziert.

Unter einer Decke?
Die Kritiker fühlen sich von Google zensuriert und vermuten vieler-
orts gar eine Verschwörung zwischen dem führenden Internet-
Suchmaschinen-Betreiber und dem IT-affinen US-Politiker.

Auch wenn kein großer Komplott dahinterstecke, sei man über
den Vorfall erzürnt. Schließlich hätte nur ein Blick gereicht,
um festzustellen, dass es sich nicht um Spam handelte.

Konsequenzen
Einige Blogger ziehen nun ihre Konsequenzen und wechseln
ihren Blog-Betreiber. Gut, dass es eine Wahl gibt. (zw)
http://derstandard.at

Wen verwundert das noch?
In den 'back-offices' von Google gibt es Räume die wie bei
den Telecom Betreibern für die Überwachung durch NSA,
CIA, FBI und Homeland Defense eingerichtet sind.

Das muss nicht 'direkt - räumlich' dahinter sein!

Traurig stimmt aber, dass die USA als angebliche _das_
Land der Meinungsfreiheit, den Weg in Richtung Zensur
und Überwachungs-Bespitzelungsstaat eingeschlagen haben.

BTW.
Interessanterweise entpuppt sich der Populist Obama bereits
VOR seiner möglichen Wahl als das was er wirklich ist.
Normalerweise können sich die Typen bis zur Wahl recht
gut verstellen. Er ist dann wohl etwas zu hochmütig geworden.

F a z i t:
Obama ist Bush in Schwarz. Darauf wird's am Ende hinauslaufen.
Noch niemals hatte ein Präsidenschaftskandidat eine dermaß gut
dotierte Wahlkampfkasse. Laut NYT von gestern hat er 300
Millionen $ Wahlkampfspenden eingenommen. Und es sind
nicht die Armen im Lande die ihm die Taschen mit Geld
stopfen. Sein republikanischer Gegner, McCain,
kommt nicht einmal auf die Hälfte. Nicht McCain
ist der Kandidat der Konzerne, sondern Obama.

CU






[ Auf dieses Posting antworten ]

Antworten