Re: Wieder ein Mitglied mehr
Von: Detmar Kleensang (detmar@gmx.de) [Profil]
Datum: 17.07.2008 15:21
Message-ID: <g5nh1s$a35$02$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.talk.tagesgeschehen
Datum: 17.07.2008 15:21
Message-ID: <g5nh1s$a35$02$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.talk.tagesgeschehen
Christian Braumann schrieb: > Oliver Baldig schrieb: >> Werner Mueller schrieb: >> >>> Ach so. >>> Bitte gib ihm dann doch mal eine kurze Erkärung des "Wirk- und >>> Funktionsprinzip von Hartz IV". >>> Danke im voraus! >>> >>> >>> peace >>>> Detmar >> Das sollte Er bereits mit seinem Sachbearbeiter in der Arge besprochen >> haben. Hierzu gibt es so liebe Zettel wo drauf steht, was man machen >> kann und sollte und was man zu lassen hat. Bei nicht Beachtung droht die >> Arge dann zu Recht mit weiteren Maßnahmen. Kann das ALG II streichen >> oder bestimmte Leistungen bis zum Mitwirken versagen. >> >> Grundsätzlich gilt: >> ------------------- >> Der oder Die Arbeitsuchende(r) hat zu versuchen alles aus eigen Mitteln >> zu Unternehmen um wieder in Arbeit zu kommen. Sollte der Arbeitsuchende >> in der Lage sein sich selbst und seinen Unterhalt zu bewältigen hat, >> dieses vorrang vor dem Bezug von ALG II. >> >> Ein 1,-- Euro Job bietet also die Möglichkeit des Grundsatzes und ist >> deshalb genauso wirksam, wie wenn eine 55 Jährige verpflichtet wird eine >> Frührente zu beantragen. Mag auf dem ersten Blick unfair zu sein, dient >> aber dem allgm. Wohl und damit auch unserem. > > 1. ist das so nicht richtig: ein 1€-Job ist eine > Wiedereingliederungsmaßnahme. Wenn jemand zum Beispiel gerade erst > arbeitslos geworden ist nach einem auf ein halbes Jahr befristeten > Arbeitsverhältnis und die wollen ihn in einen 1€-Job stecken, dann kann > er mit guter Aussicht auf Erfolg Einspruch erheben (gute Aussicht auf > Erfolg hat man eigentlich immer, denn rund 50% der Maßnahmen der Argen > halten einer rechtlichen Prüfung nicht stand.) > 2. inwiefern dienen 1€-Sklavereien dem allgemeinen Wohl? Sie ziehen nur > das allgemeine Lohnniveau nach unten. Dein Punkt Nummer 2 stimmt so auch nicht ganz, denn eigentlich dürfen 1-Euro-Jobs nur solche sein, die niemand anderes Arbeit wegnehmen. Also bestenfalls solche Arbeit beeinhaltet, die ansonsten nur ehrenamtlich getätigt wird, beispielsweise. Wenn dieses nicht gegeben ist, dann fängt Dein Punkt Nummer 1, Einspruch. Mit gutem Recht und Aussicht auf Erfolg. Diese 1-Euro-Jobs sind lediglich dazu gedacht, das Dauerarbeitslose den Staat ein wenig entlasten und sich einen Teil ihrer Bezüge selber verdienen sollen. Gleichzeitig dient es der Integration ins Arbeitsleben, sprich mal wieder zu lernen früh aufzustehen, einen halbwegs geregelten Tag zu verleben und dergleichen. Darüber, das 1-Euro-Jobs nicht wirklich den Staat entlasten brauchen wir hoffentlich nicht diskutieren. Das ist nunmal ein Systemfehler des ganzen HartzIV-Apparates. Gedacht war es aber so von der Bürokratie und selbige hält sich prinzipiell und vehement an ihre eigenen Vorschriften, egal wie kontraproduktiv sie sind. Nichtsdestotrotz ist all das kein Grund in die NPD eintreten zu wollen. Auch wenn solcherlei extremistische Parteien aus dem rechten und genauso dem linken Flügel gerade die einfach gestrickten Gemüter anziehen. Wer so wenig auf dem Kasten hat, der sollte vielleicht doch besser Steine klopfen. In der Politik brauchen wir solch große Geister jedenfalls nicht noch mehr. jm2c, Detmar[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Christian Braumann (17.07.2008 15:27)
- Detmar (17.07.2008 15:59)
- Christian Braumann (17.07.2008 16:14)
- Thomas Thiele (17.07.2008 16:37)
- Jan Neiser (17.07.2008 22:39)
- Rogban Duritsch (20.07.2008 21:48)
- Enrico Dörre (18.07.2008 22:23)
- Saparot (18.07.2008 22:45)
- Oliver Baldig (19.07.2008 03:50)
- Detmar (19.07.2008 05:37)
- Oliver Baldig (17.07.2008 18:45)
