Re: Deutsche haben Angst vor Preisexplosion
Von: Detmar Kleensang (detmar@gmx.de) [Profil]
Datum: 05.07.2008 16:25
Message-ID: <g4o08p$g7v$03$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.talk.tagesgeschehen
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Frank Holzmann schrieb: > Detmar Kleensang <detmar@gmx.de> wrote: > >> Und was ist zum Bleistift mit Kupfer? Dessen Einsatz ist in der >> konventionellen Landwirtschaft nicht erlaubt. In der >> Bio/Ökolandwirtschaft dagegen schon. Und führte unter anderem dazu, das >> im alten Land bei Hamburg der Boden einer Bio-Obstplantage komplett >> ausgetauscht werden musste, weil völlig verseucht. > > Wozu sollte man im (biologischen) Landbau Kupfer brauchen? Düngen mit > Kupferspänen? :-) Auf das Dir das Lächeln vergeht ;-) Verbindungen: Kupfercarbonat, Kupferkalk, Kupferchlorid, Kupferhydroxid (Blaukupfer), Kupfer-Lignin, Kupferoxid, Kupferoxychlorid (Grünkupfer), Kupferoxydul, Kupfersoda, Kupfersulfat, Burgunderbrühe (Kupfersodabrühe aus Kupferhydroxid und Natriumkarbonat), ), Bordeauxbrühe (Kupferkalkbrühe aus Kalkmilch und Kupfersulfat) Verwendung: Seit dem vorigen Jahrhundert wurden vor allem in der Landwirtschaft, im Obst-, Wein-, Hopfen- und Kartoffelbau verschiedene Kupferverbindungen angewendet. Die Burgunderbrühe und die Bordeauxbrühe fanden z. B. gegen Mehltau, Schorf, Krautfäule an Kartoffeln und Tomaten Verwendung. Anwendung erfolgt entsprechend der EU-Okö-Richtlinie 2092/91, Anhnag II, Teil B. Pflanzenschutzmittel und andere Mittel zur Bekämpfung von Schadorganismen Fungizide Wirkung Kupferpräparate sind als schwer löslich bekannt. Die wirksame Komponente des Kupfers sind die in Lösung befindlichen Kupferionen. Die biozide Wirkung der Kupferionen entsteht durch die Blockade des Enzymsystems im Stoffwechsel der Mikroorganismen. Kupfer-Brühen wirken auch in starker Verdünnung noch biozid. Wirkung auf Nützlinge Empfindlich reagieren manche Kleinlebewesen, besonders der Regenwurm. Kupfermittel sind lt. PSMV (1998) als nichtbienengefährlich eingestuft. Untersuchungen im Weinbau zur Bekämpfung von Oidium zeigten in einigen Fällen einen schädigenden Einfluß auf Raubmilbenpopulationen. Quelle: Julius Kühn Institut, www.bba.bund.de So mal als Beispiel. Kupferpräparate wurden und werden gerne eingesetzt bei Pilz- und Schädlingsbefall, weil es im ökologischen Landbau kaum andere zugelassene Spritzmittel gibt. Manche haben es in der Vergangenheit wohl auch "leicht" übertrieben, was zu einer Schwermetallverseuchung des Bodens führte. In der konventionellen Landwirtschaft ist der Einsatz von Kupfer nicht erlaubt, aus bekannten Gründen... Detmar[ Auf dieses Posting antworten ]
