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Killerspiele : Mindestens acht Tote bei Massaker in finnischer Schule

Von: Horst (horst@horst.horst) [Profil]
Datum: 07.11.2007 21:08
Message-ID: <fgt6g9$ue$1@aioe.org>
Newsgroup: de.soc.politik.misc de.rec.spiele.computer.action de.talk.tagesgeschehen
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http://de.news.yahoo.com/ap/20071107/twl-mindestens-acht-tote-bei-massaker-in-1be00ca_2.ht
ml

Tuusula/Finnland (AP) Bei einem blutigen Amoklauf an einer Schule in
Finnland hat ein 18-jähriger Schüler am Mittwoch acht Menschen erschossen,
darunter die Direktorin. Etwa zwölf Schüler und Lehrer wurden nach
Polizeiangaben verletzt, als sie aus dem Gebäude flüchten wollten. Der
Täter
schoss sich in den Kopf und wurde lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus
gebracht. Das Massaker an der Jokela-Schule in Tuusula, 50 Kilometer
nördlich von Helsinki, soll er zuvor in einem Video auf der
Internetplattform YouTube angekündigt haben.

Er stellte unter dem Titel «Jokela High School Massacre - 11/7/2007» am
Dienstag ein Video ins Internet, auf dem unter anderem zwei rot eingefärbte
Fotos eines jungen Mannes mit Schusswaffe zu sehen waren, wie finnische
Medien berichteten. Die Aufnahme stammt laut User-Profil von einem
18-jährigen Finnen, der unter dem Namen «Sturmgeist89» zu einer
«Revolution
gegen das System» aufrief. Zu sehen ist außerdem ein junger Mann, der ein
T-Shirt trägt mit der Aufschrift «Die Menschheit wird überbewertet».

Der Täter stamme aus einer ganz normalen Familie, erklärte Polizeichef Matti
Tohkanen auf einer Pressekonferenz. Er habe seit dem 19. Oktober eine Lizenz
für eine Kleinkaliber-Pistole gehabt und sei zuvor nicht straffällig
gewesen. Bei den Toten handelte es sich neben der Direktorin um sieben
Schüler: fünf Jungen und zwei Mädchen.

Einer der Lehrkräfte, Kim Kiuru, erklärte, die Direktorin habe alle Schüler
kurz vor Mittag über Lautsprecher aufgefordert, in ihren Klassenzimmern zu
bleiben. Er habe die Tür abgeschlossen und im Flur auf weitere Anweisungen
gewartet, sagte Kiuru dem Radiosender YLE. Dann habe er den Bewaffneten auf
sich zurennen sehen. Er selbst sei daraufhin die Treppe hinuntergelaufen und
so entkommen, dabei habe er die Leiche einer Frau liegen gesehen. Von
draußen habe er seine Schüler aufgefordert, aus den Fenstern zu springen.
Nach Angaben von Behördensprecherin Heidi Hagman wird die Jokela-Schule von
mehr als 400 Schülern im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren besucht.

Die 17-jährige Schülerin Terhi Vayrynen berichtete, ihr 13-jähriger Bruder
Henri und dessen Klassenkameraden hätten die Erschießung der Direktorin
durch das Fenster des Klassenzimmers beobachtet. Anschließend sei der
Schütze in die Klasse gekommen und habe gerufen: «Revolution. Zerschlagt
alles.» Als sich niemand gerührt habe, habe der Täter auf den Fernseher
und
die Fenster geschossen, aber nicht auf die Schüler. Dann sei er
hinausgerannt, sagte Vayrynen.

Die Bluttat schockte Finnland, wo es bislang noch nie Berichte über eine
Schießerei an einer Schule gab. Bei Gewalttaten kamen dort hauptsächlich
Messer zum Einsatz, ein Todesopfer war noch nie zu beklagen. Das Massaker
von Mittwoch erinnert an den Amoklauf an der Columbine High School, wo am
20. April 1999 in Littleton im US-Staat Colorado zwei Jugendliche zwölf
Klassenkameraden und einen Lehrer erschossen, bevor sie Selbstmord begingen.
Am 26. April 2002 tötete der 19-jährige Robert Steinhäuser an einem
Erfurter
Gymnasium binnen zehn Minuten 16 Menschen und sich selbst.

Der finnische Ministerpräsident Matti Vanhanen sprach von einer «extrem
tragischen» Situation und erklärte den kommenden Donnerstag zum Tag der
nationalen Trauer. EU-Kommissionschef José Manuel Barroso erklärte in einer
am Mittwochabend in Brüssel veröffentlichten Botschaft an Vanhanen, er sei
«schockiert und tief bestürzt, von den furchtbaren Morden zu erfahren».
Im
Namen der Kommission sprach er den Angehörigen der Opfer «unser
tiefempfundenes Beileid» aus.

© 2007 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights Reserved

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Manche Menschen können es nicht verstehen, daß unsere Jugend mit
Killerspielen
und Hass aus dem Internet vergiftet wird.

Der Täter hat bestimmt Counterstrike gespielt. Wahrscheinlich noch
wesentlich brutalere
Spiele dieser Art. Wieso sollte in einem reichen Land wie Finnland ein
Jugendlicher so
austicken? Killerspiele!

Jetzt muss endlich das Verbot folgen und zwar europaweit. Auch für
Erwachsene, denn wir
sehen ja, daß die Täter volljährig sind. Diese Spiele sind schädlich
für
alle.

Die Herstellung und der Besitz solcher Spiele sollte europaweit verboten
werden. Man muss
Besitz und Verkauf hart bestrafen, Razzien gegen Killerspieledealer sind
absolut notwendig.

Tauschbörsen müssen geschlossen werden, um den illegalen
Killerspielevertrieb zu unterbinden.

Diese Killerspiele tragen zu einem Klima der Gewalt bei. "Gewalt ist die
Lösung", das lernen
Jugendliche in diesen Spielen.

Das wird noch schlimmer werden, wenn nich bald ein Verbot kommt.

Auch muss das Internet besser zensiert werden. Plattformen wie "Youtube"
sind voller
Gewalt- und Hassvideos, auf die man ohne Altersverifikation zugreifen kann.
Man
kommt problemlos auf Hass-, Mord- und Gewaltseiten, es geht um Waffen, um
"Snuff", also Mord, sogar Kannibalismus. Man findet Bombenbauanleitungen und
Pläne zur Herstellung von Giftgas.
Harte Pornos aller Spielarten gibt es ebenfalls ohne Probleme - ein jeder
Jugendlicher
kann diese mit wenigen Klicks finden. Das Resultat ist eine vergiftete,
verdorbene
Jugend, die mordsgefährlich ist.

Ich fordere mehr Zensur und Verbote, weil irgendwo muss es auch Grenzen
geben!


















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