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Die Freundinnen meiner Kumpels

Von: Marc Schuller (no@spam.de) [Profil]
Datum: 04.10.2009 15:40
Message-ID: <7irmuiF31v8g5U1@mid.uni-berlin.de>
Newsgroup: de.talk.romance
Hallo,

da es immer häufiger vorkommt, dass die Freundinnen meiner
Kumpels sich mir gegenüber negativ oder zumindest komisch
verhalten, habe ich mir in den letzten Tagen verstärkt
darüber
Gedanken gemacht, inwieweit diese Freundinnen die Beziehung
zwischen mir und eben diesen Kumpels beeinflussen. Mit der
Zeit wurde die imaginäre Liste immer länger.

Grundsätzlich: Ich komme mit Frauen sehr gut aus und würde
sogar sagen, dass ich – auf freundschaftlicher Basis - mehr
mit Frauen als mit Männern zu tun habe!
Die immense Häufung, mit der ich feststelle, dass meine
vergebenen Kumpels negativ von ihren Freundinnen hinsichtlich
der Beziehung zu mir beeinflusst werden, gibt mir jedoch immer
mehr zu denken. Beispiele gefällig? (Namen geändert.)

Stefan und Andrea:
Stefan, ein Kumpel von mir, wird von der immer schlecht
gelaunten Andrea total untergebuttert. Wenn ich mich alle zwei
Wochen mal für drei Stunden mit Stefan treffen möchte, meint
Andrea dazu nur: "Ja, macht ruhig, der ist eh kaum noch zu
Hause" (was nicht stimmt, den Stefan macht außer arbeiten,
keinen Alkohol trinken und nach der Arbeit nach Hause gehen –
die beiden wohnen zusammen – nichts). Stefan springt immer,
wenn Andrea ruft. Ich bin derjenige, der Stefan schlecht
behandelt, so Andrea.

Markus und Martina:
Seitdem Markus mit Martina zusammen ist, sehen wir uns kaum
noch. Martina ruft, wenn Markus mal bei mir ist – was nur noch
zweimal im Jahr vorkommt -, mindestens dreimal am Abend an.
Markus war mal mein bester Freund und wenn ich ihn schon
einmal sehe, dann möchte ich gerne unter vier Augen mit ihm
reden.

Nathalie und Christian:
Eine Disko-Bekanntschaft, die nun aber schon seit Jahren
anhält. Christian und ich "schwulen" uns immer ein wenig an,
wie das junge Männer eben häufig tun, ohne wirklich
homosexuelle Tendenzen zu haben. Es ist aber nicht so, dass
wir nicht miteinander vernünftig reden können, ich selbst
führte mit Nathalie schon stundenlange Gespräche
über ganz
andere Themen. Trotzdem muss ich mir von Nathalie jedes Mal
anhören: "Du willst Christian an die Wäsche".
Christian selbst
beschwert sich bei mir, wie sehr eher unter ihrer Macht steht,
dass er nichts mehr alleine machen kann, ohne das es Stress
gibt und so weiter.

Peter und Christina:
Wenn Peter einmal etwas unternehmen möchte, hängt oftmals
wochenlang der Haussegen schief. Peter war zwischenzeitlich so
verängstigt, dass er nicht auf den Geburtstag eines Dritten
gegangen ist, aus Angst vor Christina. Ich bin derjenige, der
Peter zum Alkohol verführt und einen negativen Einfluss
ausübt. In der Tat habe ich schon jahrelang nicht mehr mit
Peter getrunken.

Das hört sich möglicherweise alles nicht so dramatisch an -
und in der Tat, ist die ganze Sache auch recht diffus - aber
mir kommt es so vor, als wäre ich für all diese Frauen das
Feindbild Nummer 1, welches ihnen den Freund wegnehmen möchte.

Vielen Dank im Voraus

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