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Liebesheiraten scheitern meist schnell, Zweckehen halten meist lebenslang

Von: Thorsten Müller (suchet@jesum.com) [Profil]
Datum: 20.06.2008 18:04
Message-ID: <g3gke7$ujb$1@aioe.org>
Newsgroup: de.soc.gleichberechtigung de.soc.weltanschauung.christentum de.talk.liebesakt
Ein Plädoyer für arrangierte Ehen und Ehen
im Namen Jesu, wo nicht Verliebtheit und Sex
im Vordergrund stehen, sondern Zusammenhalt,
Respekt, Freundschaft und Liebe füreinander.



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Jedenfalls erreichte uns heute morgen die E-Mail eines
traditionsbewussten Mannes, der die Forschungsergebnisse von Peter
Jonason direkt mit dem Glück vom Elternhaus lang vorgeplanter Ehen in
Zusammenhang brachte:

"Ein guter Bekannter aus Indien sagt: 'Die Liebe kam hinterher. Unsere
Eltern wussten damals einfach besser was gut für uns ist'. Wenn unsere
Frauen dagegen ihre Männer triebgesteuert auswählen stehen sie oft nach
spätestens zwei Jahren vor einem Scherbenhaufen. Viele Frauen
"verlieben" sich immer in den falschen. Auf die netten Hausmänner steht
dagegen keine. Vielleicht war die nicht-triebgesteuerte Wahl eines
Ehepartners ein zivilisatorischer Gewinn für alle beteiligten, den wir
- sorry, 68er sei Dank - verspielt haben. OK, dahin zurück führt auch
so schnell wohl kein Weg. Aber vielleicht sollten wir doch unser
Konzept der Liebesheiraten wenigstens mehr infragestellen. Es ist bei
Scheidungsquoten von 50% schlicht wenig erfolgreich.

Meine Großmutter war mit meinem Großvater übrigens ein ganzes Leben
lang sehr glücklich. Die wurden zwar nicht verheiratet aber die Gründe
waren recht rational. Wenns nur nach Gefühl gegangen wäre, wären die
nie zusammengekommen. Meine Oma wollte eigentlich mit dem Kanonenkönig
vom Zirkus durchbrennen. Was dann wohl aus meiner Mutter und mir
geworden wäre?"

http://www.heise.de/tp/blogs/6/109699

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