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Öffentliche Verleumdung - und niemand will es gewes en sein

Von: Tom Sack (kunstkaufen@web.de) [Profil]
Datum: 16.06.2009 20:40
Message-ID: <d3f52c63-5c78-4605-8778-7f07fbe6e4b3@c9g2000yqm.googlegroups.com>
Newsgroup: de.rec.kunst.misc de.soc.zensur de.soc.politik.misc de.soc.recht.strafrecht de.soc.recht.misc
Kürzlich erschienen in Bezug auf meine Person diese falschen Meldungen
auf diversen Nachrichtenportalen sowie in Tageszeitungen:

"[...] Ihm wird vorgeworfen, in 201 Fällen falsche Signaturen
berühmter Maler unter von ihm selbst gefertige Ölgemälde gesetzt und
diese dann verkauft zu haben, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft
am Mittwoch auf ddp-Anfrage sagte. [...]"

und

"[...] Ihm wird vorgeworfen, Signaturen von Malern wie Max Liebermann,
Ernst-Ludwig Kirchner oder Gustav Klimt unter 201 von ihm selbst
gefertige Ölgemälde gesetzt und diese dann verkauft zu haben,
erläuterte am Mittwoch ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. [...]"

Tatsächlich sind jedoch ganz andere Vorwürfe Gegenstand der Anklage.
Diese haben nichts mit der "klassischen Kunstfälscherei", wie in den
Meldungen dargestellt, gemein. Es wurde daher Strafanzeige gegen den
Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg wegen Verleumdung erstattet:
http://www.tomsack.com/strafanzeige-oeffentliche-verleumdung.pdf.

Die Staatsanwaltschaft sieht die Verantwortlichkeit aber nicht im
eigenen Hause, sondern bei der Nachrichtenagentur ddp, der man die
Anklagepunkte rechtlich und tatsächlich zutreffend mitgeteilt habe:
http://www.tomsack.com/saubere-pressearbeit.pdf.

Die Nachrichtenagentur ddp will jedoch die wiedergegebenen
Informationen so von der Staatsanwaltschaft erhalten haben:
http://www.tomsack.com/stellungnahme-ddp.pdf.

Da stellt sich einem die Frage, wer von beiden eher ein Interesse an
einer öffentlichen Verleumdung haben könnte...

Tom Sack

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