Re: [Heise] Telepolis-Forumsteilnehmer muss sich vor Gericht verantworten
Von: Herbert Huber (herbert.huber@ebe-online.de) [Profil]
Datum: 23.02.2003 18:11
Message-ID: <3e58fc23.354644@news.t-online.de>
Newsgroup: de.soc.zensur
Datum: 23.02.2003 18:11
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On Sun, 23 Feb 2003 12:11:31 +0100, Bodo Thiesen <bothie@gmx.de> wrote: >> Es geht darum, ob Deutschland Polen am 1.9.1939 überfallen hat. > >Genau, und dafür muß man wissen, was ein Überfall ist. > >> Und >> das hat es. > >Nein! Weil es kein Überfall war. Deutschland hat Polen angegriffen, aber >das war kein Überfall. Ich habe schon zitiert: "deutscher Überfall auf Polen 1939" (c) Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, 1999 > >> Auch laut Lexikon. > >Nicht jedes Lexikon spricht in allen Punkten die Wahrheit. Ack > >> BTW 1) mir sind die Unterscheidungen Angriff oder Überfall oder beides >> nicht soo wichtig. > >Offensichtlich. Mir aber schon. Denn damit wird die Schuld Deutschlands am >2.WK begründet. Die Schuld Deutschland besteht wenn es ein Angriff war. Die Schuld Deutschland besteht bei einem Überfall. > In dem Moment, in dem man aber einsieht, daß es ein Angriff >auf Grund einer indirekten Kriegserklärung seitens der Polen war, müsste >man die Vokabel "Schuld" streichen, Warum? Wenn ich meinen Nachbarn angreife: bin ich dann nicht schuldß Sonderbar. >und das wäre ja schlimm. Wie könnten >denn dann die Sieger ihre Forderungen begründen? ganz einfach: mit dem Angriff Deutschlands auf Polen, Sowjetunion, Tschechoslowakei, mit dem millionenfachen Mord; mit all den sauereien die wir Deutsche im 20.Jhdt. begangen haben. >In *meinem* Lexikon (Der Große Brockhaus - Jubiläumsausgabe, 18. Auflage) >steht: > >*Angriff,*Offensive,* [Militärwesen, Soldatensprache] die aktivste >Gefechtsart mit dem Ziel, den Gegner überraschend zu treffen und >entscheidend zu schlagen. Der Vorteil des Angreifers liegt in der Wahl des >Zeit- und Schwerpunktes sowie der Stoßrichtung. Die Taktik der NATO-Armeen >kennt den Gegen-A. und den A. mit begrenztem Ziel, i. Ggs. zu den >raumgreifenden A.-Operationen, die in der Taktik des Warschauer Pakts den >Schwerpunkt bilden. Das beweist erst recht: der Angreifer trägt die Schuld. Sowohl wenn Deutschland seinen nachbarn Polen angreift, als auch wenn ich meinen Hausnachbarn angreife. > >Was schreibt denn der VSB über den Grabert Verlag so schlimmes? Ist mir zu lang zum abschreiben. > >>>Hans Werner Woltersdort ist der Autor. >> Umso schlimmer. Siehe Verfassungsschutzbericht 2001, Seite128 > >Was schreibt denn der VSB über H.W.W. so schlimmes? Ist mir zu lang zum abschreiben. Statt Bücher von Neonazis und Altnazis solltest du die verfassungsschutzberichte lesen >> Durch korrekte geschichtliche Darstellungen läuft niemand >> Gefahr, in den Nazi-Saal gestellt zu werden. > >... gegenteilige Behauptung. > >Offensichtlich liegt hier eine Kontradiktion vor. Entscheide Dich zuerst, >ob Du mir zustimmst. Ich erkenne keinen Widerspruch. Du hast geschrieben: (1) "Aber der Blockhaus wird sicherlich nicht durch korrekte geschichtliche Darstellungen gefahr laufen wollen, in die Nazi-Ecke gestellt zu werden." Ich sage: Richtig. (2) Durch korrekte geschichtliche Darstellungen läuft niemand Gefahr, in den Nazi-Saal gestellt zu werden. Daraus kann man direkt folgern. (3) Auch der Brockhaus läuft durch korrekte geschichtliche Darstellungen nicht in die Gefahr, in den Nazi-Saal gestellt zu werden. Wir beide unterstellen: (4) der Brockhaus will es sicher auch nicht. Aus (3) und (4) wird (5) der Brockhaus will sicherlich nicht durch korrekte geschichtliche Darstellungen Gefahr laufen wollen, in den Nazi-Saal gestellt zu werden. Das ist fast bedeutungsgleich mit (1) >Meine auch. Ist das ein Argument dafür, sich nicht zu Informieren, und >dafür das Usenet mit falschen Behauptungen vollzumüllen? (Entschuldige >bitte diese krasse Ausdrucksweise.) Nun, ich zitiere den brockhaus. Wenn du den als Müll bezeichnest, so hast du ein Problem. > >> Bestelle dir den Verfassungsschutzbericht 2001 mit CD. Absolut >> kostenlos. > >Um darin was genau zu erfahren? Genau das, was du oben gefragt hast zu Grabert und Hans Werner Woltersdort >Verlag: Ama Deus >Titel: Die Akte Jan van Helsing >Autor: Udo Jan Holey Der mußte ja kommen. Vielleicht noch das Grabtuch von Turin und die UFOs aus New Mexico. > >Der Autor Udo Jan Holey (aka Jan van Helsing) beschreibt darin, wie zwei >seiner Bücher vom Markt genommen wurden. Das befürworte ich nicht. Im Gegenteil: ich setze mich dafür, daß auch van helsing schreiben kann was er will. Anderseits passiert das Bücher vom Markt nehmen täglich hundertfach. Erst kürzlich wollt ich ein Buch von 1998 kaufen und sieheda: es war schon vom markt genommen und nur noch antiquarisch erhältlich. Bei ebay bekam ich es. -- Tschau, servus, bye Herbert www.gavagai.de[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Bodo Thiesen (27.02.2003 16:23)
