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Seminar zu Kirche und Staat

Von: Rudolf Ladwig (rudolf.ladwig@t-online.de) [Profil]
Datum: 14.11.2004 12:27
Message-ID: <n8gep0tgv4urp5k9c3uckpdi6oepanlp9h@4ax.com>
Newsgroup: de.soc.weltanschauung.misc
JungdemokratINNen / Junge Linke NRW

10.12.04 - 12. 12. 2004: Seminar zu Kirche und Staat

Arbeitseminarsseminar

Dass Kirche irgendwie doof ist klar. Aber warum eigentlich? Warum gibt
der Staat soviel Geld für die Kirche aus? Und welche Vorteile hat die
Zusammenarbeit mit einem weltanschaulichem Verein für ihn? Wie genau
ist das mit der Stellung der Frau? Was haben EU-Verfassung und GATS
mit der Kirche zu tun? Und wie war das noch mit den Reichskonkordaten?
Die Antworten auf diese und andere Fragen sollen im Laufe des Seminars
erarbeitet werden.
Jährlich gibt der deutsche Staat Millionen für die Kirche aus.
Kirchliche Einrichtungen werden finanziell zu fast hundert Prozent von
ihm getragen, trotzdem hat die Kirche als Arbeitgeberin alle Rechte
ihre Angestellten zu gängeln. Religionsunterricht wird als normal
hingenommen und auch, dass sich das Kopftuchverbot eher auf
Musliminnen bezieht als auf Nonnen, ist gesellschaftlicher Konsens im
christlichen Abendland. Die meisten Menschen sehen all das nicht als
Problem. Und selbst wenn, so finden sie, dass die Kirche ja einfach
auch viel Gutes tut. Durch das Seminar sollen die TeilnehmerInnen
Backgroundwissen erlangen um endlich genau sagen zu können warum das
alles eigentlich doof ist.

Referieren werden Martin Budich (Ludwig-Quidde-Forum), Dr. Magdalene
Bußmann (Theologin), Carsten Frerk (Autor von ‚Finanzen und Vermögen
der Kirchen in Deutschland’), Rudolf Ladwig (IBKA) und Christoph
Lammers (IBKA), die Mitarbeit aller TeilnehmerInnen ist mehr als
erwünscht. Amen.

Zeit, Ort: , Leichlingen (bei Solingen)

Anmeldung unter: lqf@lqf.de


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