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Schavan fordert lateinfreie Messe - Meisner soll abgeschoben werden

Von: Rudolf Ladwig (rudolf.ladwig@t-online.de) [Profil]
Datum: 14.11.2004 14:13
Message-ID: <hcmep0hdhe07mnmek7m32kchilk2km3hob@4ax.com>
Newsgroup: de.soc.weltanschauung.islam
Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan (CDU) hat eine
Pflicht für Imame gefordert, in Moscheen in deutscher Sprache zu
predigen.

«Wir dürfen nicht weiter zulassen, dass in Moscheen in Sprachen
gepredigt wird, die außerhalb der islamischen Gemeinde nicht
verstanden werden», sagte die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende
in einem dpa-Gespräch. Vorbild sei ein entsprechendes Gesetz in der
Schweiz. Vorstellbar sei eine entsprechende Bundesratsinitiative von
Baden-Württemberg.

«In einer freiheitlichen Gesellschaft muss jeder bereit sein, sich in
der Landessprache verständlich zu machen», sagte Schavan. Andernfalls
werde der kulturellen Abgrenzung und der gegenseitigen Skepsis
Vorschub geleistet. Geistliche Führer, die in Arabisch oder anderen
Sprachen predigten, setzten sich dem Verdacht von Hetzreden gegen
Andersgläubige aus. Das vorgeschlagene Gesetz könnte auch diejenigen
Kräfte im Islam stärken, die sich um Integration bemühen. Schavan hält
es für richtig, Hassprediger möglichst rasch aus Deutschland
abzuschieben.


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