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Re: Schavan fordert lateinfreie Messe - Meisner soll abgeschoben werden

Von: Clemens Jerg (fethiyejerg@e-kolay.net) [Profil]
Datum: 14.11.2004 23:14
Message-ID: <2vq5k7F2mohhkU2@uni-berlin.de>
Newsgroup: de.soc.weltanschauung.islam
Rudolf Ladwig wrote:
> Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan (CDU) hat eine
> Pflicht für Imame gefordert, in Moscheen in deutscher Sprache zu
> predigen.

Hier würde mich einmal interessieren, wie die fremdsprachliche
Behandlung von christlichen Gottesdiensten gehandhabt wurde.
Gibt's dazu etwas mehr, irgendwo im Netz.

Dann wäre es auch interessant, einmal die Gottesdienste in
ausländischen Gebieten zu beachten.
Angenommen, in diesen deutschen Kolonien im Ausland, mir fällt nun nur
Spanien, diese Inselrepublik und die Türkei ein, wie wird es dort
gehandhabt?
Oder gibt es dort gar keine religiösen Deutschen mehr?

Natürlich, habe ich den weiteren Text gelesen. Aber, wenn einerseits den
Türken dauernd vorgeworfen wird, dass sie kaum Deutsche verstehen
würden, wie kann man denn nun sowas fordern?
Oder soll jetzt der Sprachkurs bei der Hutbe, ja so heißt die
Freitagspredigt, stattfinden.
Ansonsten ist doch wenig Spielraum für die deutsche Sprache.
Genausowenig für die türkische.
Es wird nun mal arabisch gesprochen.
Und da verstehe ich nicht, wie dies von Christen nicht verstanden werden
kann.

Also, mal einen produktiven Vorschlag.
Simultandolmetscher für die paar deutschen Gäste in der
Freitagspredigt.
Oder vielleicht noch besser, etwas schriftliches gefällig?

Natürlich, wenn nun eine Moschee gerammelt voll mit nur
deutschsprechenden wäre, ja da sollte man sich was überlegen...

Ansonsten, den den es interessiert, der wird es verstehen...

cj, ein Diskussionsloser Einwurf, für mich!   :-)

PS: Wer ist dieser Vogel, bin zu faul zum Suchen. Das ist doch ein
deutscher Name, oder?





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