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keine Freiheit für Feinde der Freiheit -

Von: El Cocodrilo (el-cocodrilo@sofortsurf.de) [Profil]
Datum: 23.10.2009 13:38
Message-ID: <hbs4k5$v32$1@online.de>
Newsgroup: de.soc.menschenrechte de.soc.weltanschauung.islam de.soc.weltanschauung.christentum
In dswi schreibt Habakuk am 20. bzw 21. 10. zu den Themen "Auch das
sollte bedacht werden" und "Türken machen sowas nicht?"
folgende
Beiträge, die ich wegen ihrer Wichtigkeit für alle -
tolerante Muslime
und demokratisch gesinnte Bürger - als eigenen Thread poste.

1:
> So weit ist es inzwischen schon, klagt die Islamwissenschaftlerin Rita
> Breuer. Für sie ist die "Freiheit zum Kopftuch"
längst zur Bedrohung für
> alle Mädchen geworden, die keines tragen.
>
> Im Frühjahr 2008 begannen die
türkischstämmigen, gut integrierten Eltern der
> 14-jährigen Aylin sich Sorgen zu machen. Das Mädchen
hatte sich über Jahre
> völlig unbeschwert und altersgemäß entwickelt,
besuchte eine Hauptschule in
> Rheinland-Pfalz und hatte zahlreiche türkische wie deutsche
Freundinnen. Wie
> aus dem Nichts traten plötzlich Ängste auf, Appetitlosigkeit,
ständige
> Kopfschmerzen, schließlich wollte Aylin nicht mehr zur Schule gehen. Die
> besorgten Eltern suchten ärztliche Hilfe und folgten dem Rat, mit
dem
> Mädchen eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin aufzusuchen.
>
> Nach mehreren intensiven Sitzungen mit Aylin bat die Therapeutin die Eltern
> zu einem Gespräch. Einen wirklichen Reim konnte auch sie sich auf
das
> Störungsbild des sonst so aufgeschlossenen jungen
Mädchens nicht machen. Wie
> nebenbei erwähnte Aylins Mutter dabei, dass die Zahl der
Kopftuchträgerinnen
> an Aylins Schule stetig steige und ihre Tochter sich schon einmal
über dumme
> Bemerkungen beklagt habe, die sie täglich zu hören
bekam. Stil:
>
> "Willst Du aussehen wie eine Deutsche?" Oder: "Das Kopftuch ist
unsere Ehre
> ­ hast Du keine?" Und: "Deinen Eltern ist es wohl egal, wie
über Dich
> geredet wird." Die darauf angesprochene Aylin kämpfte mit den
Tränen und
> sagte schließlich: "Es wird immer schlimmer. Und seit ich neulich im
Ramadan
> mein Schulbrot ausgepackt habe, ist es ganz aus. Die Kopftuch-Mädels
mobben
> mich total." Das also war der Grund für die
Schulmüdigkeit der 14-Jährigen.
>
> Aylin ist kein Einzelfall. In Schulen und Ballungszentren mit hohem Anteil
> konservativ-muslimischer Familien wird aus der "Freiheit" zum Kopftuch
> schnell der Zwang, es tragen zu müssen; eine Entwicklung, die man in
der
> islamischen Welt allenthalben beobachten kann."
>
>
> Weiterlesen kann man dort:
> <http://www.emma.de/mobbing_gegen_kopftuchfreie_maedchen_2009_5.html>
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Der Habakuk.

2.
> (gegen Intoleranz aufgrund von religiösen Überzeugungen)
> So Manchem scheint leider eine "Linientreue" (wozu auch immer: Islam,
> Türkentum, ...) wichtiger zu sein, als angemessen zu reagieren, um
solche
> Mißstände gar nicht erst entstehen zu lassen.
> Lieber wird vertuscht, eingeschüchtert und bedroht.
>
> " Nach Angaben des Ullstein-Verlages wird sich die
türkisch-stämmige
> Buchautorin und Frauenrechtlerin Seyran Ates zurückziehen. Sie wurde
seit
> der Veröffentlichung ihres Buches "Der Islam braucht eine
sexuelle
> Revolution" mit Morddrohungen bombardiert.
> Bei Ullstein ist man allerdings der Meinung, dass Seyran Ates´ in
Buchform
> abgelegte Gedanken auch durch massive Gewaltdrohungen nicht ewig unter
> Verschluss zu halten sind. Jedoch ist sich der Verlag sicher, dass Frau Ates
> und ihre Familie in unmittelbarer Gefahr schweben."
>
> <http://space-times.de/brennpunkte/3422.html?task=view>
>
> Ich möchte jeden warnen, der meint, das wären
_innertürkisch_
> Angelegenheiten! Es ist dies nur der Anfang und außerdem geschieht es
mitten
> in Deutschland!
> Jetzt leiden vielleicht überwiegend noch islamische
Mädchen, die unters
> Kopftuch gezwungen werden, kaum daß sie 8 oder 10 sind.  Und islamische
> junge Frauen, die wegen angeblicher Ehrvergehen von ihren Verwandten
> umgebracht werden. Übrigens zu einem nicht geringen Teil wegen des
> öffentlichen Druckes der türkisch-islamischen Gemeinde!
Tun sie es nicht,
> wären sie selber in deren Augen "unten durch", nicht mehr
ehrsam.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Der Habakuk.
>
>

coco

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