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Keine klimabedingte Meeresspiegeländerungen

Von: AndyHerder (herder.luxembourg@freenet.de) [Profil]
Datum: 14.07.2008 00:00
Message-ID: <792b2f3a-3722-4238-9910-d305868498c4@27g2000hsf.googlegroups.com>
Newsgroup: de.soc.umwelt
Z u s a m m e n f a s s u n g:  Es wird dargestellt, daß aufgrund der
unsymmetrischen komplizierten Oberflächenform der Erde ein
gleichmäßiger Meeresspiegel nicht existiert. Geophysikalische und
meteorologische Effekte führen in verschiedenen zeitlichen Skalen zu
ständigen Veränderungen, mit großen regionalen Unterschieden. Es wird
diskutiert, inwieweit durch Veränderungen der polaren Eismassen der
Meeresspiegel steigen kann  -  in naher und in fernerer Zukunft. Dazu
werden auch die Prozesse von Eis und Meer seit der letzten Eiszeit
betrachtet. Die in der aktuellen Literatur besprochenen Pegelmessungen
werden in ihren Trends dargestellt und erörtert. Seit ca. 15 Jahren
erfolgt die Messung des Meeresspiegels mit Satelliten-Radar-
Instrumenten. Die seit ca. 30 Jahren veröffentlichten Prognosen der
Meeresspiegel-Entwicklung werden aufgeführt, auf aktuelle Signale hin
besprochen, und auf die künftige Eintritts-Wahrscheinlichkeit hin
diskutiert.

Vorbemerkung: In den Medien vergeht kaum eine Woche, in der nicht die
angeblich bevorstehende Klima-Katastrophe für überflutete Küsten,
untergehende Inseln und fliehende Menschen verantwortlich gemacht
wird. Jedoch  - die eigentlichen Überflutungs-Extreme liegen hinter
uns, nämlich in den vergangenen Jahrtausenden seit der letzten
Eiszeit, die vor rund 10 Tausend Jahren endete. Selbst in den jüngeren
Jahrhunderten gab es Phasen (Transgressionen), in denen der
Meeresspiegel deutlich schneller/höher angestiegen ist als z.B. im 20.
Jahrhundert. Was vor uns liegt, das ist zwar ungewiß, aber die
Katastrophen-Prognosen hinsichtlich dramatischer Küsten-Überflutungen
haben keine naturwissenschaftliche Absicherung.

http://wetterwechsel.wordpress.com/2008/07/10/%E2%80%9Canthropogener%E2%80%
9C-meeres-spiegel-anstieg-vom-konstrukt-zur-panik/

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