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ungewöhnlich hohe Heizkosten in BK-Abrechnung

Von: Daniel Seifert (seifert_daniel@gmx.net) [Profil]
Datum: 24.08.2006 09:02
Message-ID: <ecjivc$2bt$02$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.soc.recht.wohnen
Hallo,

vor einigen Tagen bekam ich von meinem Vermieter die BK-Abrechnung für 2005
zugestellt. Diese war rein rechnerisch in Ordnung. Das Problem liegt bei den
abgelesenen Werten eines Heizkostenverteilers (digital):

In meiner 37 m²-Wohnung sind 2 Heizkörper installiert. Der Eine steht die
ganze Zeit auf Frostsicherung, hat also nur ganz minimal Einheiten
verzeichnet. Der zweite Heizkörper läuft durchaus schon mal warm, jedoch nie
auf voller Leistung.

Nun mein Problem: In den Jahren 2003, 2004 und (hochgerechnet auch 2006)
liege ich bei den Verbrauchseinheiten an diesem Heizkörper bei ca. 1000 bis
1200 Einheiten / Jahr. Bei annähernd gleich gebliebenen Gesamteinheiten des
ganzen Hauses will mir mein Vermieter für 2005 ganze 2700 Einheiten
berechnen. Immerhin macht das 600 Euro Nachzahlung für das Jahr
2005 aus (mehr als das Doppelte der Heizkosten der Vorjahre).

Das Kuriosum: Die Einheiten sind auf dem Zähler zwar tatsächlich vorhanden,
jedoch habe ich in 2005 nicht spürbar mehr geheizt. Im Gegenteil, 2 Monate
habe ich nicht mal in der Wohnung verbracht, da war die Heizung nur minimal
in Betrieb. Interessanterweise komme ich, wenn ich den diesjährigen
Verbrauch hochrechne, wieder auf den üblichen Wert von ca. 1150 Einheiten.

Auf Bitten nach Überprüfung durch den Vermieter lehnt er dieses ab: Die
Verteiler wären geeicht und eine fehlerhafte Erfassung ausgeschlossen. Eine
Überprüfung würde er mir ungeachtet des Ergebnisses mit ca. 30 Euro in
Rechnung stellen müssen. Da ich der felsenfesten Meinung bin, diese Energie
nicht verbraucht zu haben, weiß ich gerade nicht, wie ich reagieren kann.

Vielleicht habt ihr ja einen Tipp?



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