OLG-Urteil ist eine Mindermeinung?
Von: Martin Dietrich (mdietrich112@gmx.invalid) [Profil]
Datum: 08.10.2008 18:51
Message-ID: <gciofe$hr8$02$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.soc.recht.misc
Datum: 08.10.2008 18:51
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Hallo NG, da kann man ja den Glauben an Recht und Gesetz in der Verwaltung verlieren! Sachlage: mit Beschluss vom 16.12.06 hat das OLG München (Az.: 31 Wx 84/06) (siehe auch http://tinyurl.com/3osydx) festgestellt, dass das "g" bei der gGmbH nicht zulässig ist. Im Jahr 2007 gründet eine Verwaltung eine gGmbH welche durch das Registergericht auch so (mit dem Zusatz"g") im Handelsregister eingetragen wurde. Eine Anfrage über den Kreistag an den Landrat erbrachte folgende Rückantwort: "Das OLG München vertritt eine absolute Mindermeinung. Der Rest der Republik und insbesondere auch das für uns zuständige Registergericht teilen die dortige Rechtsauffassung ausdrücklich nicht". Also wenn ein OLG mal wieder einen Beschluß/ein Urteil fällt, dann kann man mit der vorstehenden Aussage weiter _entgegen_ dem Beschluß / Urteil handeln, weil es ja eine Mindermeinung ist / sein kann/könnte!. Fragen: - wie ist die Aussage des Landrates jetzt wirklich zu werten? - hat das Registergericht mit der Eintragung richtig oder falsch gehandelt? Auswirkungen? Martin[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Mark Obrembalski (08.10.2008 20:03)
- Martin Dietrich (09.10.2008 08:06)
- Marco (09.10.2008 08:55)
- Mark Obrembalski (09.10.2008 09:38)
- Felltraeger (16.10.2008 10:11)
- Martin Bienwald (09.10.2008 13:55)
- Felltraeger (16.10.2008 10:11)
- Martin Dietrich (16.10.2008 21:32)
- Martin Bienwald (20.10.2008 16:01)
- Jens Müller (20.10.2008 16:19)
- Martin Dietrich (09.10.2008 17:18)
