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Re: Flaschen in der Gast-Stätte

Von: Konni Scheller (kscheller@ochs.franken.de) [Profil]
Datum: 24.07.2008 16:40
Message-ID: <1iklcso.pfr5jy8nf9q8N%kscheller@ochs.franken.de>
Newsgroup: de.soc.recht.misc
Michael Schmidt <aragonix@hotmail.com> wrote:

> Erstens ist es Standard und wird so gelehrt, das die Flsche am Tisch
> geöffnet wird - nach Treu und Glauben kann sich der Gast also darauf
> verlassen, das dies so (nach üblicher Verkehrssitte) geschieht

Das war einmal... Diese schöne Sitte ist (leider) kaum noch zu finden,
selbst in "besseren" Lokalen.

> Zweitens ist das Öffnen bei Tisch die einzige Methode, mit der der Gast
> sicherstellen kann, das er tatsächlich den bestellten Wein bekommt,

Da schwingt dasselbe Misstrauen mit, das das ganze Gaststättengesetz von
Anfang an begleitet hat (wenn man das liest, muss man den Eindruck
bekommen, alle Wirte seien Betrüger ;-).

Tatsächlich ist das natürlich keine Methode, um Manipulationen
auszuschließen. Kapseln und Korken können auch nachträglich angebracht
werden, so dass es für geübte Zauberkünstler leicht zu verbergen ist.

Aber nicht nur beim Wein gibt es Manipulationsmöglichkeiten, viel viel
leichter ist es beim Schankbier, beim Essen... kurz, überall. Wie beim
Gebrauchtwagenhändler, auf eBay, etc. pp. Wie im ganzen Leben halt.

> Solche Manipulationen sind nicht
> unüblich

Tss. Wie kommst Du denn da drauf? Eigene Feldstudien?


Servus,
Konni

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