Re: Arzt im Kittel auf Website
Von: Hans-Peter Diettrich (drdiettrich1@aol.com) [Profil]
Datum: 05.07.2008 03:10
Message-ID: <6d843bF1b1jmU2@mid.individual.net>
Newsgroup: de.soc.recht.marken+urheber
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Ralf Döblitz schrieb: >>>> Wenn der Beitrag nur von Dr. XYZ stammt, dann darf das ja auch ein Dr. >>>> phil. sein. Weißer Kittel und Stethoskop sind auch keine Uniform, die >>>> nur von approbierten Medizinern getragen werden dürfte ;-) [...] > Man könnte das evtl. als Irreführung des Betrachters ansehen, was evtl. > wettbewerbsrechtlich zu Ärger führen könnte. Mir ging um den Gegensatz, > daß eben gerade ein Arzt nicht in seiner typischen Berufskleidung werben > durfte, während z.B. ein Komiker das problemlos machen dürfte, wenn er > auch eine Arzt-Rolle spielt. Es kommt auf die Zielgruppe an. Otto Normalverbraucher kann man beliebigen Unsinn erzählen, und dafür sind Schauspieler besser geeignet, die bringen die Aussage (der Werbung) besser rüber. Wenn eine Standesgruppe beschließt, daß ihre Mitglieder gerade *nicht* durch irgendwelche Äußerlichkeiten von den Aussagen der Persönlichkeiten abgelenkt werden sollen, d.h. die Werbung auf suggestive Elemente verzichten soll, dann kann ich darin nichts Negatives sehen. Außer ggf. für die Auftraggeber, deren Produkte oder Dienste sich ausschließlich durch Suggestion verkaufen lassen, und nicht durch Information ;-] DoDi[ Auf dieses Posting antworten ]
