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Re: Definition Sozialismus

Von: Manuel Rodriguez (aa5@gmx.net) [Profil]
Datum: 06.11.2009 17:46
Message-ID: <e7f3ffb5-8065-4cea-acce-91a099bfa057@d5g2000yqm.googlegroups.com>
Newsgroup: de.talk.tagesgeschehen de.soc.politik.misc
On 6 Nov., 17:06, Gerhard Wiese® <gwi...@mailinator.com> wrote:
> Sozialismus ist der Haß der Faulen auf die Fleißigen. Die Faulen woll
en
> den Fleißigen den rechtmäßigen Lohn aus ihrer Arbeit mit Gewalt
rau
ben.
> Die große Umverteilung wollen die Sozialisten. Den Reichen stehlen und
> den Armen schenken. Im Endresultat sind alle Arme und das Land geht
> ohne wirtschaftlichen Fortschritt, der von den Fleißigen ausgegangen
> war, zugrunde. Man lebt von dem, was in der "bösen Zeit" des
> Nichtsozialismus übrig ist. Gutes Beispiel die DDR.
>
> GW


Wirtschaftlicher Fortschritt wird von den Fleißigen erzeugt? Da gibt
es doch Gegenbeispiele: Konrad Zuse, IBM, James Watt, Henry Ford --
sie alle waren extrem faule Säcke. Die hatten alle keine Lust auf
Arbeit und haben deshalb die Massenautomatisierung erfunden. Es ist
reine Faulheit ein Auto zu benutzen anstatt die eigenen Füße, es ist
reine Faulheit eine Nachricht per Telefax zu senden anstatt den Brief
persönlich zu übergeben.
Die Avantgarde der Faulheit sitzt am Schreibtisch und drückt
Knöpfchen, währenddessen Dampfmaschinen die wirklich fleißigen Knecht
e
sind. Deshalb wäre eine Maschinensteuer nötig. Das also Arbeit von
Maschinen der Gemeinschaft zu Gute kommt. Und das ist eine uralte
Forderung der Gewerkschaften.

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