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Saudi-Arabien: Todesstrafe gegen Türken wegen Gotteslästerung

Von: Michael Laudahn eOpposition (ch8051zh@yahoo.mil.de) [Profil]
Datum: 21.04.2008 22:40
Message-ID: <1qfjlf.pmq.19.1@news.alt.net>
Newsgroup: ch.talk at.gesellschaft.politik de.soc.politik.misc

Ein Wutanfall in Saudi-Arabien könnte einem türkischen Friseur das Leben
kosten. Nach einem Streit war er ausgerastet und hatte über Gott und den
Propheten Mohammed geschimpft. Zwei Zeugen zeigten ihn wegen Blasphemie an.
Ein Gericht verurteilte den 31-jährigen Handwerker zum Tod durch das
Schwert.


In Saudi-Arabien sitzt ein türkischer Friseur in der Todeszelle, weil er in
einem Wutanfall auf Gott und den Propheten Mohammed geschimpft hat. Die
Zeitung "Arab News" berichtete, ein Berufungsgericht in der Stadt Mekka
werde kommende Woche über den Fall von Sabri Bogday (31) entscheiden, der
Ende März
von einem Gericht in Dschidda wegen Gotteslästerung zum Tod durch das
Schwert verurteilt worden war. Ein ägyptischer Schneider und ein saudischer
Zeuge hatten ihn, nachdem er mit dem Ägypter gestritten hatte, wegen
Blasphemie angezeigt.
Die Zeitung berichtete, Bogday habe während einer ersten Anhörung vor
Gericht zugegeben, in seinem Friseursalon geflucht und dabei Gott und den
Propheten beleidigt zu haben. Später soll er dies jedoch bestritten haben.
Der türkische Friseur, der seit 13 Monaten im Gefängnis sitzt, lebt bereits
seit elf Jahren in Saudi-Arabien. Seine Frau erklärte gegenüber türkischen
Medien, ihr Ehemann kenne die Gesetze des islamischen Königreiches sehr
genau. Er hätte deshalb niemals in der Öffentlichkeit auf Gott geschimpft.
Der ägyptische Schneider, der nicht vor Gericht erschienen sei, habe
gelogen, erklärte sie. Das türkische Außenministerium hatte in der
vergangenen Woche erklärt, es kümmere sich um den Fall des Friseurs.

In Saudi-Arabien wurden im vergangenen Jahr 143 Menschen auf Geheiß eines
Richters enthauptet. Die Todesstrafe wird in dem islamischen Land meist
wegen Mordes oder Drogenschmuggels verhängt.


http://www.welt.de/politik/article1922474/Tuerke_droht_Todesstrafe_wegen_Gotteslaesterung.
html





--
When discussing immigration-related issues (fx accepting another mohammedan
demand, yes or no), insist on returning back to the basic questions instead:
Why are they here at all? Why aren't they in their own countries? Who has
taken them here? Did the people give them permission to take them here? In
other words: If you don't want to cede additonally, then refuse to discuss
the '1117th' consecutive problem of the strangers' presence - discuss the
CAUSE.







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