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Re: Von der Maas bis an die Memel

Von: Werner Thiele-Schlesier (werner@thiele-schlesier.de) [Profil]
Datum: 30.01.2008 12:08
Message-ID: <fnplrd$t0q$2@online.de>
Newsgroup: de.talk.tagesgeschehen de.soc.politik.misc
"Marcel Richter" <Marcel.Richter@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9qavp354u0pte3s8675oat9rq6r39gfj4o@4ax.com...
> Am Tue, 29 Jan 2008 23:32:43 +0100 schrieb "Gerd Bliede"
> <gerd_bliede@t-online.de>:
>
>>Warum eigentlich hat man das Gefühl, dass die Beteiligung
>>der Deutschen Wehrmacht am Krieg in Afghanistan als Manöver
>>zur Vorbereitung einer Rückeroberung der nach dem 3. Weltkrieg
>>an Polen und der Tschechei verlorenen Gebiete gedacht ist.
>
> Ganz Falsch.
>
> Hier geht es um Geopolitik, Erdöl, Gas, Pipelines (z.B. durch
> Afghanistan), Drogen (Afghanistan ist die Nr. #1 bei Opium) und die
> Kontrolle der wichtigen Region(en) aus den genannten Gründen +
> "Einkesselung und unter Kontrolle Haltung" von Russland.
>
> Wenn man, z.B. Russland, nämlich "unten rum" (Afghanistan & Co.)
die
> Gas und Öl-Pipelines legen würde, könnte man die "andere
Seite"
> übergehen...
>
Wir sind aber schon sieben Jahre am Hindukusch, ohne dass unsere Demokratie
weniger gefaehrdet ist als damals. Ergo werden unsre Soldaten sich noch
sieben mal sieben Jahre dort aufhalten muessen, damit vielleicht in (7*7)³
Jahren dort Pipelines gebaut werden koennen.

Krieg ist Frieden und Frieden ist Krieg.

Tschau



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