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Der Bundeswehr gehen die Rekruten aus

Von: Roger (schmalenberg@t-online.de) [Profil]
Datum: 16.05.2007 19:48
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Newsgroup: de.soc.pflichtdienste de.soc.gleichberechtigung
Der Bundeswehr gehen die Rekruten aus

Die Bundeswehr hat Probleme beim Nachwuchs. Aus einem vertraulichen Bericht
geht hervor, dass die Zahl wehrpflichtiger Männer stetig abnimmt - und dass
immer mehr Jugendliche wegen Übergewichts wehruntauglich sind.

Hannover - Die Bundeswehr hat zunehmend Schwierigkeiten, den Nachwuchs an
Zeit- und Berufssoldaten zu gewinnen. Dies ist Inhalt eines vertraulichen
Berichts des Verteidigungsministeriums an den Bundestag, wie die
"Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet.

Als Grund wird die sinkende Zahl wehrpflichtiger junger Männer angegeben.
Hinzu komme, dass immer mehr Jugendliche wegen ihres Übergewichts
wehruntauglich seien. Vor allem werde der starke Geburtenrückgang in den
neuen Bundesländern beklagt. Er habe zur Folge, dass es dort 50 Prozent
weniger 18-Jährige gibt - statt 100.000 nur noch 50.000. Deshalb sei es
notwendig, die Nachwuchsgewinnung in den alten Bundesländern zu verstärken.

Auch wenn die Bundeswehr inzwischen nur noch 250.000 aktive Soldaten habe,
sei ihr Personalbedarf recht groß. Allein im laufenden Jahr, so der Bericht
an den Bundestag, müssten rund 2000 Offiziersanwärter gewonnen werden, hinzu
kommen 22.500 junge Frauen und Männer für die Unteroffizierslaufbahn und den
einfachen Dienst in der Armee. In der Vergangenheit sei die Bundeswehr in
der Lage gewesen, aus der Vielzahl der Bewerber auswählen zu können.
Gelegentlich seien die Auswahlkriterien sogar verschärft worden.

Ob der Rückgang des Nachwuchses auch mit der zunehmenden Zahl von
Auslandseinsätzen in Krisengebieten zusammenhängt, wird nicht berichtet.
Nun droht dem Bericht zufolge die Gefahr, dass die Bundeswehr auf weniger
gut qualifizierte Nachwuchskräfte zurückgreifen muss, obwohl sie
unverändert
auf junge Leute "mit guter Schulbildung und einer zivilberuflichen
Qualifikation im technischen und elektronischen Bereich" angewiesen sei.

Das Verteidigungsministerium geht in seinem Bericht von der Prognose aus,
dass sich die Konkurrenzsituation für die Bundeswehr weiter verschärfen
wird, wenn sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland weiter
verbessert und sich dies auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-482909,00.html

alles roger

fight sexism - fuck 12a GG



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