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Realname und Cyberstalking// war:Re: Nein meinen Namen geb ich nicht

Von: Frank-Michael Gann (frank@mail.touch.net) [Profil]
Datum: 27.05.2003 05:19
Message-ID: <gql5dvgu169rlifnlis10bi1samtr26mqq@4ax.com>
Newsgroup: de.soc.netzkultur.umgangsformen
On Mon, 26 May 2003 21:51:49 +0200, Henning Sponbiel
<sponbiel@gmx.net> wrote:

>Man kann bei den allermeisten, die urploetzlich auftauchen und gross die
>Klappe den "Realnamenszwang", gegen "Netcops" etc aufreissen,
davon
>ausgehen, dass sie schon zuvor im Usenet unter Pseudonym unterwegs
>waren.

Man kann bei den allermeisten, welche permanent auf der Angabe des
Realnamen bestehen, davon ausgehen, daß sie schon länger im Netz
rumturnen.

Ach übrigens, so ein Stück Scheisse, welche im Netz Cyberstalking
betrieb und den Realnamen aufdeckte, dann den Arbeitgeber mit falschen
Info's überschüttete und Mails mit Verleumdungen verschickte, wurde
vor kurzer Zeit am Amtsgericht München zu mehreren Monaten Gefängnis
verurteilt. Leider ging dieses feige Arschloch in Berufung. Was ihm
aber voraussichtlich aber eine höhere Strafe einbringt, da er sich
uneinsichtig zeigt.
Zugegeben der Täter war schon vorbestraft und demnach fiel Bewährung
ins Wasser, aber das blöde Gesicht bei der Urteilsverkündung war schon
Klasse.

Nichts und niemand bestimmt wer oder was seinen Realnamen angibt.
Allein der Betroffene selbst entscheidet und zwar ohne sozialen Druck.

Wer anders darüber denkt, hat ein Problem mit sich selber und versucht
eine Übertragung.

mfg
fmg

--
"Der starke Wille, sich zu bereichern, das Fehlen aggressiven Handelns und das
verschwindend
geringe Risiko erwischt zu werden, das sind die entscheidenden Punkte."
Untersuchungsrichterin Eva Joly
(Spiegel Nr. 14/2002, S. 94, III Spalte oben, Thema "Korruption" )



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