nntp2http.com
Posting
Suche
Optionen
Hilfe & Kontakt

kapitalistischer Realismus

Von: Paul Ney (paul_ney@t-online.de) [Profil]
Datum: 01.11.2009 18:02
Message-ID: <hckf03$nnj$02$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.soc.medien.rundfunkfinanzierung
Hallo in die NG:
Da fragt man sich immer wieder, wozu die Gebühren reichen... Die vielen
täglichen Soaps und Telenovelas (25 bzw. 50 Min.) zeigen einem -- und eben
auch den anderen... -- stets die Welt der Besserverdienenden bis Reichen.
Wäre es denn nicht möglich, z.B. in täglich 25 Min. die Welt des
Präkariats darzustellen?! Angesagt wäre das m.E. auf jeden Fall. Und ich
denke nicht an Parodien a la Mozzki oder Kozzki... Das soll eine ganz
normale Serie über eine ganz normale sozial extrem schwache Familie sein.

http://nachrichten.aol.de/berlin-auf-hartz-iv-der-unterschichten/artikel/20091031154938910
100438
Da (AOL & DieWelt /01.11.2009) steht: "In dieser Woche ist die Debatte
über die sozial Schwächsten wieder aufgeflammt."

Übrigens, "*istischer Realismus" (der ideologisch definierte Realismus)
ist (einfach gesagt) eine Kunstart, da wird die Welt mit besonderer
Betonung Ideologie-Konform dargestellt. Vor ein paar Jahrhunderten wurde
an höfischen Bühnen z.B. stets der feudalistische Realismus gespielt...

MfG, PY
URL-Tip http://groups.google.de/group/de.soc.medien.rundfunkfinanzierung


[ Auf dieses Posting antworten ]

Antworten