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Erscheinungsformen der Misandrie

Von: Bernd Meier (ndkwinklask263@yahoo.de) [Profil]
Datum: 10.06.2008 00:55
Message-ID: <g2kccq$40m$1@news.datemas.de>
Newsgroup: de.soc.gleichberechtigung de.soc.politik.misc
Misandrie erscheint in verschiedenen Formen. In der auffälligsten hassen Misandristen
und Misandristinnen offen alle Männer und
verletzen sie verbal, manchmal auch tätlich, nur aufgrund ihrer Männlichkeit. In
Kultur, Gesellschaft, Politik und Medien wie
Büchern, Zeitschriften, Film, Fernsehen, Bühnenstücken usw. ist Misandrie
dagegen oftmals nur in subtilen Formen anzutreffen:
Männer werden als Bedrohung oder Hindernis wahrgenommen oder als Tölpel
karikiert, soweit sie sich nicht dieser ständigen
„Herrschaft des Verdachts“ (Hegel) fügen. In Spielfilmen, Krimiserien usw.
gehört es seit ungefähr 1980 zum zunehmend üblich
gewordenen Ritual, die weiblichen Rollen als solche von makellosen Heldinnen und die
männlichen Pendants als geistig und moralisch
minderwertig zu inszenieren. Ähnliches gilt für TV-Talkshows,
TV-Gerichtsverhandlungen usw. Zudem ist in den 1990er Jahren ein
offener und latenter Männerhass mit Buchtiteln wie „Nur ein toter Mann ist ein guter
Mann“ und Rocksongs wie „Männer sind Schweine“
(Die Ärzte), die dieses Thema in ihrem Lied ironisieren, in die Massenkultur
eingegangen. ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Misandrie


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