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Re: Die Unterhaltsflucht

Von: Hendrik Schober (spamtrap@gmx.de) [Profil]
Datum: 10.02.2008 05:20
Message-ID: <fole81$n63$1@cb.generation-online.de>
Newsgroup: de.soc.familie.vaeter
P.Teubner <p.trascher@gmx.de> wrote:
> Stefan Werner schrieb:
>> Thomªs Nªgel schrieb:
>>
>> sein, dass macht man nicht. Man tritt nicht nach. Aber ich wüsste ke
ine
>> Körperöffnung, die nicht von meinem Ejakulat gefüllt wurde.
>> ----------Zitat Ende
>>
>> Für mich tönt das doch ein ganz bisschen so, dass er als Lebenspar
tner
>> nicht besonders treu oder verlässlich war. Aber vielleicht sehe ich d
as
>> in meinem verbohrten Gutmenschentum auch total falsch.
> Was willst Du denn von so einer Beziehung erwarten?
> Solche Frauen, die aus einem fernen Lande kommen und darauf
> hoffen, sich ins gemachte Nest zu legen, gibt es wie Sand am
> Meer.

Umgedreht ist das natürlich völlig undenkbar.

> [Afrika]
> Sicherlich, dort gibt es außer Sand nichts [...]

Ah, endlich mal jemand, der sich in Geographie auskennt.

> [...]
>> --------- Zitat
>> Baby, freu dich, du bist nun frei mit zwei Kindern. Entweder wirst die

>> beiden Schreihälse schnell im Griff haben oder schlagen und einsperr
en,
>> sollten sie deinen faulen Lebensrhythmus stören.
>> ----- Zitat Ende
>>
>> Das klingt für mich auch nicht wirklich nach jemandem, der den Mensc
hen,
>> für deren Existenz er ein ganz klein wenig mitverantwortlich ist,
>> irgendein Interesse hat.
> Wieso? Wer bekommt denn die Kinder, er oder sie?

Im Allgemeinen braucht es zwei, um ein Kind zu bekommen,
weshalb ich davon ausgehe, daß beide das Kind bekommen.

> Es gibt nur bei Pinguinen die Verteilung Vater und Mutter. Er
> besteigt sie, sie brütet das Ei aus und gibt es ihm zur weiteren
> Bewachung, Brut und Aufzucht. Das nennt man mitverantwortlich.

Ah, in Biologie kennst Du Dich ganz offensichtlich
genauso gut aus wie in Geographie. (Wir hatten hier
schonmal Löwenkopfäffchen und Seepferdchen diskutiert.)

> Wenn keine Kinder gewünscht sind, hätten beide etwas dagegen tun
> können. Imho sollte sich die Frau dann sterilieren lassen, wenn
> sie wirklich keine Kinder will.

Und das sollen jetzt beide tun? Öhm. Jetzt hast Du
mich irgendwie abgehängt.

> Und denkmal darüber nach, gäbe es keine Männer, könnten die
> Frauen mit ihren Geschlechtsorganen garnichts sinnvolles
> anfangen.

Genau: "Denk da lieber noch mal drüber nach!" (Stoppok)
Eigentlich 'ne wirklich gute Idee. (So als Denkansatz:
Was würden wir denn mit /unseren/ Geschlechtsorganen
anfangen, gäbe es keine Frauen?)

> [...]
>> Wie gesagt, es ging mir nicht um Sinn und Unsinn des Deutschen
>> Unterhaltsrecht. Da kann man bestimmt drüber streiten. Mir fällt e
infach
>> die Bösartigkeit des Tones, nicht dem Staat gegenüber, sondern der
Frau
>> und den Kindern gegenüber, auf.
> Wie man in den Wald reinschreit, so kommt es zurück.
> Kommt nur darauf an wer zuerst geschrien hat. Wie es aussieht,
> seine Holde mittels Anwältin.

Klar, und seine Sichtweise ist natürlich auch völlig
ausreichend, das endgültig zu entscheiden.

>> Gibt es den nicht ein Bindungsgefühl, das man seinen Kindern gegenü
ber
> Nein, das ist ein gesellschaftlicher Trugschluss, dem man Dir
> eingeredet hat.

Ah, in Soziologie bist Du auch Experte. Jetzt bin ich
aber wirklich tief beeindruckt.

> [...]
> Bindungsgefühl? Jedenfalls nicht zwischen Mann und Kind.
> Jedenfalls nicht von Anfang an. Sie hat es von Anfang an weil
> das Kind in ihr wächst. Ein Kind ist bis zum 4.-5. Lebensjahr
> irgendwie für einen Mann ein Störfaktor, weil man nichts damit
> anfangen kann.

Oh Gott. Ich hoffe für Deine Kinder, daß Du keine hast.

> [...]
> Nein, nein. Du hast das Kinderlieb-Gen. [...]

Moment mal. Sind Gene dann auch ein gesellschaftlicher
Trugschluß, den man uns eingeredet hat?

> PT

Schobi

P.S.: Sorry. Ich weiß. Trolle und so. Aber ich darf ja
schließlich auch mal.

--
SpamTrap@gmx.de is never read
I'm HSchober at gmx dot de
"The trouble with being a god is that you've got
no one to pray to." Terry Pratchett

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