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Re: Gemeinsames Konto vs. getrennte Konten innerhalb der Beziehung/Ehe

X-FaceVon: Karsten Lüdersen (dev.null@kalue.de) [Profil]
Datum: 03.06.2008 00:27
Message-ID: <cacd8a5379b6a80666a0b8aa708ef11b@ID-163102.user.uni-berlin.de>
Newsgroup: de.soc.familie.misc
Markus Deckmann <Markus.Deckmann79@web.de> schrieb :

> Das war durch mein Posting nicht beabsichtigt.

Hatte ich auch nicht so verstanden. Die Frage war rhetorisch gemeint.

> Siehst du es denn als unrealistisch oder naiv an wenn man gleich von
> Anfang an gar nicht davon ausgeht sich jemals wieder zu trennen oder
> gehst du hier rein nach Zahlen in der Gesellschaft die halt genau das
> aussagen, nämlich das 2/3 der Ehen wieder geschieden werden?

Ich sehe zunächst einmal gar keine Notwendigkeit dafür, gleich am Anfang
alles zusammenzuschmeißen. Warum sollte mensch so etwas tun? Ich kann
überhaupt keinen Vorteil erkennen. Wenn ich das nicht mache, dann brauche
ich die Frage, ob ich damit rechne, daß wir uns jemals wieder trennen, gar
nicht beantworten. Wenn die Finanzen getrennt bleiben und der Hausstand im
Wesentlichen auch noch jeweils einem der beiden Beteiligten zuzuordnen ist,
dann ist es im Zweifel ganz einfach sich zu trennen.

Schwierig wird es erst in dem Moment, wenn (gemeinsame) Kinder ins Spiel
kommen. Dann wäre es ungerecht, untereinander keinen Ausgleich für nicht
mehr mögliches oder geringeres Einkommen zu schaffen. Wie das konkret und
gerecht aussieht, ist ein Problem, das locker für einen Megathread reicht.

Gruß,
Karsten

--
http://www.kalue.de/

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