Zeugen Jehovas:Michael - als Kind schwer mißhandelt.
Von: zeugen.jehovas.faq@googlemail.com [Profil]
Datum: 30.05.2007 14:20
Message-ID: <1180527649.125011.155600@o5g2000hsb.googlegroups.com>
Newsgroup: de.soc.familie.misc de.soc.weltanschauung.christentum
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==== Beginn lizenzierter Content === http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/ Geboren wurde ich 1963 und wurde als Katholik getauft. Zur gleichen Zeit studierte meine Mutter bei den Zeugen Jehovas. Als wir alt genug waren, studierten wir Kinder bei den Zeugen Jehovas mit. Meine Mutter, erzog uns unter anderem mit Schlägen, die so heftig waren, daß ich und wir, meine Geschwister, bluteten und Haare verloren und der Körper Muster davon trug, die von der Form, mit der wir geschlagen wurden, herrührten. Mein Vater kümmerte sich nicht um unsere Erziehung und kümmerte sich auch nicht, wie wir erzogen oder geschlagen wurden. 1973 traten wir Kinder und mein Vater, aus der katholischen Kirche aus und tauften uns, Jahre vergingen, so der Reihe nach, bei den Zeugen Jehovas. Die Schläge gingen weiter. Wir wurden mit Ruten, Teppichklopfer, Hundepeitsche, Küchengeräten, geschlagen, bis das Muster auf unserem Körper zu sehen war und die Wäsche, wegen dem Blut kleben blieb. Wir wußten nicht mehr wie sitzen und liegen, vor Schmerzen. Wir wurden auch mit den Füßen getreten und mit den Köpfen an Köpfen oder an Wänden, geschmissen. Auch mit ihren Händen, zog sie uns so lange an den Ohren, daß sie bluteten, weil sie ihre Fingernägel darin verkralte. Mein Kopf ist voller Narben, den ich mir nach fast 35 Jahren, ohne daß ich es wollte, scheren ließ und zu weinen begonnen habe. Ich habe schon mehrer Selbstmordversuche hinter mir, meinen ersten hatte ich mit 6 Jahren. Wir mußten auch alles, auch Fett und Flachsen am Fleisch, und auch wenn wir genug hatten, alles aufessen. Meine Geschwister und ich, wir versteckten darum das Essen, wenn wir uns davor ekelten oder einfach genug hatten. Meine Eltern fanden das Versteck und natürlich war das Essen schon verschimmelt. Die Eltern entfernten den Schimmel und wir mußten vor ihnen alles aufessen. Die Schläge gingen weiter und ich hörte meine Geschwister schreien und heute wenn ich mit ihnen telefoniere und wir desbetreff zu reden kommen, beginnen sie zu weinen, denn sie können sich noch an meine blutigen Stellen erinnern und an Dinge, die ich geglaubt habe, vergessen zu haben. Meine zwei älteren Geschwister hilten es, auf Grund dieser Mißhandlung, unter dem Deckmantel der Zeugen Jehovas, zu Hause nicht mehr aus und hauten von zu Hause ab. Sie wurden von allen Stellen gesucht und es hieß, diese undankbaren und folglosen Kinder. Aber keiner wußte, weil wir schwiegen, was zu Hause sich abspielte. Meine zwei älteren Geschwister, wurden dann von den Zeugen Jehovas ausgeschlossen, weil sie nicht mehr nach der Bibel lebten, wie rauchen oder Sex vor der Ehe. Aber keiner wußte was meine Mutter verbrach. Wir konnten nicht reden, denn wir mußten gehorsam sein, Respekt den Eltern und der Bibel zollen und Zucht als Liebe sehen. Als ich zwölf war und zum Ersten Mal spritzfreudig, mußte ich erfahren, daß die Masturbation eine Sünde ist und die Bibel es mir verbietet. Als ich zwölf war, mußte ich auch leider feststellen, daß ich schwul fühle. Eine Schande und schmutzig, pervers und krank, laut der Bibel, dachte ich mir. Ich verbot mir, diese Gefühle auszuleben. All das verdrängte ich damit, indem ich in den Hilfs.+ Allgemeinen Pionier und ins Bethel ging sowie als angehender Diakon-Dienstamtgehilfe, tätig war. Trotzdem kam das Erlebte und Vergangene zurück und mich plagte die Masturbation und Homosexualität, so daß ich mir sagte, so kann ich kein Zeuge Jehovas, mehr sein und trat im April 1985 aus der Gemeinschaft aus und bin seit dem als Ausgeschlossener zu betrachten. Das entsetzliche ist, daß ich durch diese massive und schmerzvolle Erziehung, heute Angst habe, mich von Erwachsenen berühren zu lassen, Zärtlichkeiten und Liebkosungen, von Erwachsenen, verabscheue ich und ich ekle mich, mit einer erwachsenen Frau oder einem erwachsenem Mann ins Bett zu gehen. Ich habe durch diese verkorkste und gewalttätige Erziehung psychisch und physisch so einen Knaks erlitten, daß ich eine Sexualität habe, die es mir nicht erlaubt, sie auszuleben. Nähmlich, daß ich mich zu wesentlich Jüngeren hinzugezogen fühle. Das ist erschreckend. Das Gute ist, daß ich es nicht verlernt habe zu beten und mir fachliche Hilfe zu holen. Gefühle haben, ist eine Sache, sie auszu leben, eine andere. Ich will damit sagen, daß vielen Pädophilen die Gefühle anerzogen, durch Mißbrauch und Mißhandlung, wurden, und zum Schluß verachtet werden, obwohl sie selbst Opfer waren und leider manche dann zu Tätern werden. Ich kann nur sagen, mißhandelt Eure Kinder nicht, damit sie nicht mißhandeln, mißbraucht Eure Kinder nicht, damit sie nicht mißbrauchen. Redet über Mißhandlung und Mißbrauch, damit auch sie reden und es verarbeiten. Die Täter sollen zu ihren Untaten stehen und sich denen Nähern, die sie mißhandelt und mißbraucht haben und um Vergebung bitten. Die man ihnen dann auch gewähren möge. Wenn sie weiter dieses schändliche Verhalten an den Tag legen, sollten sie in Verwahrung. Jeder der der Organisation der Zeugen Jehovas angehört und mißbraucht oder mißhandelt, oder so was schändliches deckt, sollte aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Sowie vom weltlichen Gesetz bestraft werden und hoffen, daß JHWH, seines hinzutut. Auch die Organisation der Zeugen Jehovas, gehörte bloßgestellt und angeklagt und verurteilt, wenn sie solch schändliche Dinge verheimlicht und verschweigt und duldet. Für so etwas gibt es keinen Schutz. Als ich den Ältesten dies anvertraute, sagten sie nur, vielleicht ist deine Mutter, nicht fähig oder in der Lage, sich zu entschuldigen. Ich solle die Dinge die da hinten liegen, hinten liegen lassen und nach vorwärts schauen. Ich muß auch feststellen, daß meine Familie, weiterhin ein Bibelstudium in ihrem Haus, wo dieses Schändliche geschah, führt. Man sagte mir, daß ich schändliches begehe, wenn ich rauche und meine Homosexualität auslebe und so nie wieder ein Zeuge Jehovas werden könnte. Meine Familie sagte, sie müsse sich vor mir schützen. Ich sage, man soll, bevor man Gott ein Opfer darbringt, zu seinem Bruder/Schwester usw. hingehen und um Vergebung bitten. Die Bibel veröffentlichte sozusagen auch schändliches Verhalten, von Menschen, Dienern Gottes oder Propheten und so sollte auch die Organisation der Zeugen Jehovas verfahren. Aber ich wäre der Letzte, der nicht bereit wäre zur Vergebung, wenn man sich bei mir entschuldigt. Zur Vergebung, bei einer Entschuldigung, oder Bereuung oder Wiedergutmachung, sollten wir alle bereit sein. Ich würde mich freuen, wenn Du mir antwortest. MISSBRAUCH UND MISSHANDLUNG VERDIENT KEINEN SCHUTZ! ==== Ende lizenzierter Content ==== Die offizielle FAQ rund um das Thema Zeugen Jehovas hat ihre Pforten eröffnet. http://zj-infolink-faq.ath.cx/[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Fickschlitten (22.06.2007 04:52)
