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'Stressbewältigung' durch Wortausstoss

Von: Patrick Streichenberg (pastreich@web.de) [Profil]
Datum: 13.07.2008 21:21
Message-ID: <ZYWdnYXu8PpNyOfVnZ2dnUVZ8uGdnZ2d@netstream.ch>
Newsgroup: de.sci.psychologie
Hallo NG

Um es vorweg zu nehmen ich kenne das Tourette-Syndrom, aber das ist es nicht
was ich suche. Es geht zwar auch um das Ausstossen eines Wortes, aber eher
im (mehr oder weniger) kontrollierten Sinn, das zudem immer in bestimmten
Situationen ausgesprochen wird. Konkreter: Beim Wort handelt es sich um
einen Namen einer Person mit deren Vergangenheit etwas emotional verbindet.
Nun wird dieses Wort nicht übermässig häufig und auch nie in der
Anwesenheit
von anderen Personen gesprochen, aber immer wenn man allein ist und grade
etwas schlechtes wiederfahren ist. Das 'schlechte' muss nicht wirklich
schlimm sein, es reicht zum Beispiel eine peinliche Situation über die man
grade gestolpert ist oder an die man sich zurückerinnert und dann wird das
Wort ausgestossen. Danach ist eigentlich auch schon wieder gut. In
irgendeiner Art ist es eine 'Stressbewältigung'.

Gibt es einen Namen für das was ich hier beschrieben habe?
Schönen Gruss Patrick


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