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Faktorenanalyse Wirtschaftsdaten 1991-2007

Von: Rudolf Sponsel (rudolf-sponsel@sgipt.org) [Profil]
Datum: 16.05.2008 10:29
Message-ID: <g0jgns$lfc$1@news1.nefonline.de>
Newsgroup: de.sci.psychologie
Was der Psychologie meist fehlt, damit werden die ÖkonometrikerInnen
geplagt, nämlich von hochgradig (fast-) kollinearen Datenstrukturen.
Multivariate und Faktorenanalysen von Wirtschaftsdaten sind daher gewöhnlich
heikel, weil sie nicht selten mit negativen Eigenwerten entgleisen oder der
GENERALfaktor Wachstum (hier 82% der Varianzausschöpfung) differenzierte
Interpretationen "erschlägt".

Die hier - mit der Haupkomponentenmethode, Quartimax und Varimax -
untersuchten 24 Variablen für die Zeitreihen  1991-2007 - auch
politpsychologisch sehr interessant - können schon angemessen durch drei
Faktoren reproduziert werden. Es geht also - auch ohne
Kommunalitätsnumerologie - wenn die Daten es hergeben.

Die Hauptkomponenten-Analyse zeigt auch eine eine vernünftige und
nachvollziehbare Interpretation der Vorzeichen beim Generalfaktor Wachstum der
variablen Sparquote und Diskont (die fallen nämlich und sind negativ).

Mehr für Interessierte:
http://www.sgipt.org/wisms/fa/WS9107/WS9107.htm

--
Bessere Zeiten ...
Rudolf Sponsel, Erlangen

P.S. Nebenbei ergab sich eine Logarithmus-Paradoxie der Korrelationsrechnung,
das bislang nicht aufgeklärt werden konnte. Mehr für Interessierte hier:
http://www.sgipt.org/wisms/statm/kor/kurkor.htm#Eine%20Logarithmus-Paradoxie







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