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Re: Wann ist ein S.L. "stabil"?

Von: Benjamin Schulz (benjamin_schulz@gmx.de) [Profil]
Datum: 06.09.2008 23:25
Message-ID: <g9ush7$kvv$3@news.lrz-muenchen.de>
Newsgroup: de.sci.physik de.sci.astronomie
Benjamin Schulz schrieb:
Nur ein Beispiel:

> http://arxiv.org/abs/hep-ph/0106295

> If the scale of quantum gravity is near a TeV, the LHC will be
producing one black hole (BH) about every second.


Die Skala der Quantengravitation nimmt man für gewöhnlich bei 1,2*10^28
eV an. Das ist die Grenze, ab der sich relativistische Effekte in der QM
zeigen sollten.


Wie kommen diese betrunkenen Autoren dazu, zu spekulieren, was wäre,
wenn eine Grenze von 1,2*10^28 eV jetzt bei 1000 eV läge?

Etwa unter solchen Umständen bekommt man schwarze Löcher am LHC.

Wie gesagt, man muss schon ziemlich Crack rauchen, um das zu glauben.

Es ist aus meiner Sicht eher ein Zeichen für den Status, den die
theoretische Physik heute hat, wenn so oft solch unhaltbarer Unfug
publiziert wird. Dann ist nämlich das Fach selbst nicht gesund, weil es
keine realistischen Probleme mehr gibt, die man ausrechnen kann.

Der LHC soll solche realistischen Probleme bereitstellen und Material
zum nachrechnen geben.

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