Saalfrank - die "Super-Nanny"
Von: Hermann Meier (nept@nurfuerspam.de) [Profil]
Datum: 05.05.2007 07:23
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Newsgroup: de.sci.paedagogik
Datum: 05.05.2007 07:23
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Sehr geehrte Frau Saalfrank, ich habe letzte Woche das erste Mal Ihre Sendung komplett gesehen und war erschüttert. Da war ein Junge 12 Jahre hin und hergeschubbst zwischen dem gewaltätigen Vater und der unfähigen Mutter. Dieser Junge hat nie gelernt Vertrauen zu entwickeln, er hatte nie einen Fürsprecher in der Familie gehabt. Dann ruft die Mutter sie Frau Saalfrank um ihn aus der Familie zu entfernen. Was ich auch verstehen kann. Nach einem halben Jahr ist die Situation für den Jungen nicht besser geworden. Die Mutter kümmert sich immer noch nicht unm den Sohn. Er bekommt sein Essen und das war es wohl. Emmotionale Zuwendung wohl nicht. Er funktioniert immer noch nicht, woher auch. Er hat es ja nie gelernt. Der Sohn hat immer noch keinen Fürsprecher, er stört nur und ist lästig. Er soll nun weg. Da kommen Sie wieder im Auftrag der Mutter. Und sie erfüllen Ihre Aufgabe, zwar wiederwillig aber immerhin. Ich kann den Sohn verstehen. Wenn sie sich auch das Verhalten in den zwei Tagen im Outdoor-Trainingslager ansehen. Er lässt keinen körperlichen Kontakt zu weil er es nie kennengelernt hat und weil er kein Vertrauen zur Mutter hat. Sie die Mutter hat ja nie für das Kind Partei ergriffen. Aber gut, er das Kind muss weg. Und soll ruhig dabei zusehen. „OK, dann geh ich mal tschüß und danke für den Fisch“. Er handelt aber so wie er es in dieser Familie gelernt hat. Er tat mir leid. Hat man auch gesehen als er sie nachts rief. Die Mutter tat das was sie wohl immer tut, sich abseilen und sich nicht um die Kinder kümmern. Er wollte doch nur das auch jemand sich um ihn kümmert, Partei für ihn ergreift. Aber die „Super-Nanny“ ist wieder doch nur ein verlängerter Arm der Mutter und stellt ihn in den Senkel. Nicht die arme Frau, welche wie immer das Opfer gewaltätiger Männer ist. Auch später in der Talkshow medienwirksam bei Günther Jauch. Denjenigen um den sie sich eigentlich kümmern sollten ist nicht die untätige Mutter sondern den bei dem noch was zu holen ist, beim Sohn. Aber das geht wahrscheinlich nicht. Stattdessen wird er nun auf ihrer RTL-Seite Medienwirksam im Bildzeitungsstil verrammscht. „Halbwüchsiger Sohn kämpft mit seiner Mutter“ steht da. Wow, geil. Um es kurz zu machen: Die „Super-Nanny“ hat mich nicht überzeugt und sie funktionieren halt medienwirksam und voll im Klischee.[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Helmut Kaczmarek (09.05.2008 02:41)
