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Pumpe: Ketoazidose trotz Insulin. Warum?

Von: Lars, Hamburg (lars.wellbrock@googlemail.com) [Profil]
Datum: 28.10.2009 19:46
Message-ID: <bbfb9600-f13b-46c4-a704-24bc64239fff@q40g2000prh.googlegroups.com>
Newsgroup: de.sci.medizin.diabetes
Moin zusammen.

Ich hoffe ihr habt die ein oder andere Antwort für mich, denn mein
Diabetologe nicht so ganz.
In kurzen Worten: Ich habe seit 9 Monaten eine Pumpe (Paradigm 722 mit
Novorapid) und hatte bis vor ein paar Tagen erst eine Ketoazidose.
Eigene Schuld, habe die Pumpe zu lange abgelassen.
Jetzt am Freitag die zweite. Ich war vorher etwas tief und habe keinen
Bolus abgegeben für ganz wenige BEs. Die Basalrate lief aber normal
weiter. Ca. 3 Stunden später lag der BZ bei 350 und ich hatte
irgendwas zwischen +1 und +2. Aber warum? Dachte die bekommt man nur
bei absolutem Insulinmangel, also wenn die Pumpe kaputt oder Katheter
verstopft. Das war in meinem Fall nicht, denn ich habe die Korrektur
über die Pumpe so vorgenommen und das Insulin hat dann gewirkt.
Ich habe sie also trotz Insulin bekommen, wenn auch zu wenig Insulin
für die BEs.
Und heute ähnlicher Fall. Diesmal habe ich sogar Bolus abgegeben, aber
wohl zu wenig bzw. war schon hoch und habe dann noch zwei Berliner
gegessen (ja, ja, ich weiß - war Geburtstagsfeier). Diesmal zwar nur
ganz wenig Ketone, so knapp unter +1, aber dennoch.
Ich hatte die Tage eine leichte Erkältung, aber ohne Fieber, keine
magen-Darm-Geschichte und auch keine Übelkeit.

Letzte Frage zu dem Komplex: Habt ihr nach einer Ketoazidose auch
immer das gefühl, eure ganze Muskulatur verkrampft? Gibts da ein
Hausmittel gegen? Warm, kalt, Pferdesalbe?
Danke im Voraus für eure Antworten
Lars

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