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Sprunghaftes Ansteigen des Basisinsulinbedarfs

Von: Torsten Mueller (dev-null@shared-files.de) [Profil]
Datum: 01.07.2009 15:25
Message-ID: <873a9gtu12.fsf@castor.ch>
Newsgroup: de.sci.medizin.diabetes
Ich bin auf der Suche nach einem Faktor, der den Basisinsulinbedarf
maßgeblich steigen läßt.

Ich hab vor etwa drei Wochen überaschend Werte gemessen, die nicht
mehr tolerabel waren, von einem Tag auf den anderen, und seit dem
immer. Es ist mir ein wenig rätselhaft. Ich dachte erst, NovoRapid sei
wieder warmgeworden. Aber das Novo ist tatsächlich in Ordnung. Die
Maxima nach dem Essen sind wie früher und wenn ich die Dosis erhöhe,
kriege ich reproduzierbare, postprandiale Tiefs. Daran liegt's also
nicht, es geht tatsächlich um Levemir, erkenntlich an allen vier
Meßwerten des Tages gleichermaßen. Ich mußte die Dosis inzwischen
verdoppeln und sogar wieder zweiteilen (früh und abends). Aber damit
funktioniert es prima und sehr konstant.

Was sagen die alten Hasen, wie ist das langfristig - gibt's solche
Sprünge ab und zu? Gibt's die auch in der anderen Richtung?

Ich habe rückblickend bislang folgende Dinge untersucht:

- Essen (konstant, sowohl in Menge als auch in Art der KH, keine
nennenswerte Umstellung)

- Alkohol (nicht der Rede wert)

- [x] Nichtraucher

- Bewegung (konstant, eher mehr als früher)

- Impfstoff (inzwischen bei beiden Pens Kartuschen gewechselt, keine
Besserung, die unbenutzten Kartuschen liegen im Kühlschrank, der
Levemir-Pen auch, den ganzen Tag lang, und es ist nicht überlagert)

- Streß (konstant gering)

- Schlaf (konstant)

- Gewicht (+1kg in den letzten 6 Monaten, zählt nicht, oder?)

- Infektionskrankenheiten o.ä. (gar keine)

- neu hinzugekommene Medikamente (auch keine)

Was für weitere Faktoren wären zu nennen? Außentemperatur? Trinken?
Jemand ne Idee?

T.M., dem Sommerloch vorbeugend

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