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CCS-Technologie (unterirdische CO2-Speiche rung) gefährlich?

Von: Ralf Schmode (rschmode@gmx.net) [Profil]
Datum: 01.07.2009 13:12
Message-ID: <4a4b4496$0$32678$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net>
Newsgroup: de.sci.ing.misc
Hallo zusammen,

vor ein paar Wochen gab es nach meiner Erinnerung in einer Lackfabrik(?)
einen Betriebsunfall, bei dem eine CO2-Löschanlage "durchgegangen" ist
und eine gewisse Menge CO2 freigesetzt wurde. Diese Menge (bzw. die
dadurch vorhandene bodennahe CO2-Mehr- bzw.
Sauerstoffminderkonzentration) soll damals immerhin ausreichend gewesen
sein, um Kraftfahrzeugmotoren in erheblicher Entfernung vom Unfallort
absterben zu lassen und Bewußtseinsstörungen bei Menschen auszulösen.
Wer's eine Nummer größer braucht, kann auch mal nach "Lake Nyos"
googeln, da war es in einem See übersättigt gelöstes CO2, das, über
einen kurzen Zeitraum freigesetzt, mal eben ein paar hundert Menschen
umgebracht hat.

Ich frage mich in diesem Zusammenhang, ob nicht die Absicht, CO2 in viel
größeren Mengen in Erdlager zu verpressen, um die Schadstoffbilanz
fossiler Energieträger zu "verbessern", nicht zum Gefährlichsten
gehört,
was in den letzten Jahrzehnten auf dem Mist von Wissenschaftlern und
Ingenieuren gewachsen ist.

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, daß hier ein Riesenwahnsinn
angeschoben wird, der nur dazu dient, die "Ökobilanz" fossiler
Energieträger schönzurechnen, weil die Alternativen die in sie gesetzten
Erwartungen nicht erfüllen oder politisch unkorrekt sind.

Was meint Ihr?

Gruß aus dem Norden, Ralf

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