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Re: Warum kommt der meiste Sport aus England?

Von: Oliver Höfgen (oliver.hoefgen@arcor.de) [Profil]
Datum: 17.06.2009 22:54
Message-ID: <4a395804$1_2@news.arcor-ip.de>
Newsgroup: de.sci.geschichte
klauslynx@t-online.de schrieb:
> Dann lag es eben, verzeih mir die mangelnde Präzision, an der Wirksamkeit
> der verwendeten Pfeile die als Langbogenwaffen  enorme Leistungen
> erreichten.Richtig ist es, dass sich das große Reiterheer  den
Fußsoldaten
> haushoch überlegen fühlte.

Der Langbogen ist nicht die mittelalterliche Wunderwaffe gewesen, sonst
hätte sich der Bogen dauerhaft durchgesetzt. Gegen die Schotten haben
die Engländer mit einem nahezu identischen Heer bei Bannockburn
verloren. Edurad hat seine Ritter absteigen lassen und sie zwischen die
Bogenschützen treten lassen. Das gab den Bogenschützen den nötigen halt
in der Schlacht. Die Engländer standen z.B. bei Crecy auf einem Hügel
quer zu dem aufmarschweg der Franzosen. Sobald die ersten Einheiten der
Franzosen die Engländer erblickt hatte, sind sie nicht artig erst
aufmarschiert und haben dann angegriffen, wodurch sie wahrscheinlich
gewonnen hätten, sondern haben in Wellen wie sie auf das Schlachtfeld
kamen angegriffen. Der Rest ist Geschichte.
Bei Azincourt haben es die Engländer verstanden mit Hilfe von kleinen
Palisaden Pfählen die Defensivkraft der Bögen wirkungsvoll zu nutzen,
obwohl es eine Offensivschlacht war.  Beide Schlachten sind in der
Geschichte des MA aber singulär.

> Ähnlich war es ja bekanntlich in den
> Auseinanderswetzungen zwischen Frabnkreich und den flandrischen Städten.
> Ich selber bevorzuge Gummistiefelweitwurf und Bosseln.

Bosseln aber nur mit anschliessendem Grünkohl mit Pinkel Essen

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