Re: Meßproblem und Auswertung dazu...
Von: Michael Wieser (mi_wieser@web.de) [Profil]
Datum: 18.09.2008 23:33
Message-ID: <9dg5d4heh5ag67i7alsiadg8k648ikl158@4ax.com>
Newsgroup: de.sci.electronics
Datum: 18.09.2008 23:33
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On Thu, 18 Sep 2008 22:32:01 +0200, Falk Willberg <Faweglassenlk@falk-willberg.de> wrote: >Michael Wieser schrieb: >> Hallo > >Mein Senf zu den zahlreichen anderen Vorschlägen: > >> Ich habe in der kommenden Zeit eine Langzeitmessung (72Std und länger) >> von Sensoren zu machen. Die bekommen als Eingangssignal digitale >> 0/24V, das mit ca. 0,75Hz wackelt. > >Soweit, so einfach. > >> Nachdem das Signal am Eingang >> gewechselt hat muß innerhalb einer definierten Zeiit (200ms +/- 10%) >> der Ausgang den Pegel ändern (ebenso mit 0/24V) > >Du brauchst also recht gute Timestamps, um die Abweichung von 10% von >200ms erkennen zu können. Ich weiß, die angedachten 5ms sind eh schon das unterste, was ich noch für vertretbar halte. >> Es werden 5 Sensoren in Serie geschalten, das Ausgangssignal des einen >> Sensors ist das Eingangssignal des nächsten Sensors. Mit 2 weiteren >> Daten, die pro Sensor erfaßt werden müssen fallen also 3 bit pro >> Sensor und das Mastersignal mit 0,75Hz, zusammen also 16bit. > >Und der Timestamp. Nochmal 24Bit. (72h*60min*60s/20ms) ok. >> Ich muß nun mindestens 72 Std lang automatisch alle Pegeländerungen >> erfassen und danach aus den Meßprotokollen erkennen, ob und wann es >> Aussetzer oder zeitliche Ungenauigkeiten gegeben hat. > >Ich würde einen Microcontroller messen und die Ergebnisse auf SD-Karte >schreiben lassen. > >> Die Daten sollen am Ende der Messung als CSV vorliegen. > >Kein Problem. Binär zu speichern könnte hier noch einfacher sein. > >> Die Fragen, die ich nun habe: >> >> - Welcher preiswerte Logikanalyser kann 100MByte (offline) aufzeichnen >> und als CSV wiedergeben? Das Budget erlaubt eine Neuanschaffung, aber >> es erlaubt keine sehr großen Sprünge (600€ sind das Maximum). > >Für 600€ könnte man sich das fast bauen lassen... Wenn es ein zugekauftes Einzelprojekt ist glaube ich nicht das Du mit 600€ auskommst. Da solche uC-Projekte (mit SW aus fremder Hand) eigentlich mein Brotberuf sind.... habe ich aus gutem Grund diese naheliegende Lösung verworfen, denn ich traue einer Einzellösung, die zum _Verifizieren_ eines Fehlers dienen soll erst dann, wenn ich die mindestens 2x mit allen Schikanen durchlaufen lassen konnte und die Ergebnisse da ok sind. Der Aufwand, den Eigenheiten des selbstgebauten Meßgeräts auf die Spur zu kommen ist mM nach nicht zu unterschätzen. Mein Programmierer baut hin und wieder schwer zu findenden Mist. Die Messung beginnt Freitag in einer Woche, dh. mit 2x72 Std Testzeit und Debugzeit ist da nichts mehr. Ein zugekauftes oder gemietetes Gerät, das die Daten einfach offline wegschreibt und mir mehr Zeit bei der Auswertung läßt entspannt die zeitliche Situation schon sehr. Daher die Fragen.... >> - mit welcher (idealerweise OS) Software (Linux oder Windows ist >> egal) kann diese Datenmenge sinnvoll ausgewertet werden? Ich muß >> sowohl einen Ausfall des Ausgangssignals als auch zu schnelle oder zu >> langsame Signale finden.... eine spezielle SW dafür schreiben ist aus >> persönlichen Gründen nicht ideal.... > >Das macht es etwas komplizierter. Müßte ich das tun, würde der >Microcontroller das schon ausgewertet haben und ein Flag in den Daten >setzen. > >Wenn dieses Gerät nicht ein Einzelstück sein soll, würde ich über eine >Sonderanfertigung nachdenken. > Es wäre ein Einzelstück. Daher - die uC-Lösung wäre mit 2 Wochen Vorbereitungszeit eine preiswerte und gangbare Lösung, die ich auch gehen könnte und gehen würde. Doch aus Zeitgründen ist diese Lösung in diesem Fall nicht mehr sinnvoll umsetzbar. Danke für gute Fragen und Anregeungen daraus - Michael Wieser --[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Falk Willberg (18.09.2008 23:47)
- Joerg (19.09.2008 00:03)
- Stefan Brröring (19.09.2008 08:41)
