Re: Überspannungsschaden beim Gewitter ohne elektrischen Leiter
Von: MaWin (me@private.net) [Profil]
Datum: 26.07.2008 21:38
Message-ID: <g6fusf$4gh$1@online.de>
Newsgroup: de.sci.electronics
Datum: 26.07.2008 21:38
Message-ID: <g6fusf$4gh$1@online.de>
Newsgroup: de.sci.electronics
"Bernd Müller" <Deuned@web.de> schrieb im Newsbeitrag news:5c88f79e-4771-4e6e-acb4-044b57af6d0c@79g2000hsk.googlegroups.com... > Aktuell wetterbedingt entstand eine Diskussion über Gewitterschäden. > Hier wurde die Theorie vertreten,dass bei einem Blitzeinschlag in der > Nähe eines Hauses elektronische Bauteile z.B. einer Küchenmaschine > zerstört werden können durch das elektrische Feld ohne dass das Gerät > über einen Leiter mit dem Stromnetz verbunden ist.Es geht also nicht > um den direkten Einschlag in das Gerät. > Ist dieses Szenario denkbar Ja. Nennt die Versicherung Ueberspannungsschaden oder indirekter Blitz, ist also selten versichert. Direkter Blitz ist nur, wenn er durch's Haus ging. Ein Blitz hat hundertausende Ampere, die in Leiterschleifen (eine Windung reicht) eine Spanung induzieren, die ihrerseits einen erheblichen Strom fliessen lassen kann. Leiterschleifen sind: Erdung - Telefon - Netzkabel - Schutzleiter - Erdung Tapedeck ueber 4 Cinch-Kabel (Aufnahme/Widergabe L/R) mit Radio verbunden, beide Kabel gehen deutlich andere Wege. Desweiteren Netzwerkkabel und Antennenkabel liegen auch gern in deutlichen Schleifen. Im Gegensatz zum direkten Blitzschlag koennen bei solchen Ueberspannungen VDRs und Gasableiter helfen. Einen direkten Blitz ueberlebt selbst die extensive Blitzschutzschaltung der Post, aeh, Telekom, selten. -- Manfred Winterhoff[ Auf dieses Posting antworten ]
Antworten
- Falk Willberg (27.07.2008 11:22)
- Ansgar Strickerschmidt (29.07.2008 10:52)
- R. Bombach (29.07.2008 20:35)
- horst-d.winzler (29.07.2008 20:54)
- Thomas Schaerer (30.07.2008 11:05)
