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Re: Tsa...

Von: MaWin (me@private.net) [Profil]
Datum: 26.07.2008 01:21
Message-ID: <g6dn68$h6s$1@online.de>
Newsgroup: de.sci.chemie
"Andreas Eibach" <aeibach@mail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:6ev4vaF95j5jU1@mid.uni-berlin.de...
>
> Und eines liegt wohl auf der Hand: das naturwissenschaftliche Verständnis
> (bzw. auch Interesse) konnte damals wohl noch besser gefördert werden.
> Wenn
> die Kinder heute nur noch Pipifaxchemie im Baukasten bekommen, weil alles
> so
> waaahnsinnig gefährlich ist, ist das Interesse eben nicht mehr so einfach
> zu
> entfachen. Als Kind brauchste einfach Action in der Naturwissenschaft.
> Was bei den "Jungelektronikern" vergleichsweise die Hochspannung ist:
> natürlich saugefährlich, aber spannend :-)
> Diese Niedervolt-Spielchen sind auf Dauer einfach zu lasch, so dass sich
> $BUB nach was Spannenderem umsieht - und das könnten z. B. Teslatrafos
> sein.
> Diese Leute schaffen dann aber spielend ihre EINS in Physik, weil sie
> durch
> ihr gefährliches Hobby eben auch Verständnis für elektrische Felder,
> Elektroskope usw. aufbringen.


Ich glaube nicht, dass interessante Experimente gefaehrlich sein
MUESSEN.
Luminol kommt immer gut an, Belousov-Zhabotinsky-Reaktion ist
schwer aber eindrucksvoll.
Ebenso bei Elektrotechnik/Elektronik muss keine Hochspannung dabei
sein, um einen Schueler fesseln zu koennen.
Im Gegenteil, die meisten haben Angst vor Hochspannung und
Salpetersaeure, dann belasse man es bei dieser Hemmschwelle.


> > > Die Polizei ermittelt jetzt, woher er die Kenntnis besaß,
> > > ein derartiges Gemisch herzustellen.

ist natuelich ein ganz grosses Armutszeugnis fuer unsere Gesellschaft.

Kluge Menschen wissen zwar schon lange, dass Regierungen ihr Volk
immer moeglichst dumm halten wollen, aber hier geht es um staatlich
verfolgte Bildung.

Erinnert, wie Mao mit seiner Kulturrevolution Wissende verfolgt hat
und damit massenhaft kluge Leute ums Leben kamen.
--
Manfred Winterhoff



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