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Re: CO2 umwandeln in Stein, Kalk oder sonstiges

Von: gUnther nanonüm (g-h-w@gmx.de) [Profil]
Datum: 06.07.2008 11:19
Message-ID: <48708dda$0$27448$9b4e6d93@newsspool4.arcor-online.net>
Newsgroup: de.sci.chemie
"pacifico" <santepIab@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4870695f$1$23467$9b622d9e@news.freenet.de...
..
> Fichten-, Kiefern- und Birkensamen würden rasch von allein kommen (falls
sie
> nicht schon da sind). Und Eukalyptus wird auch dann noch erfrieren, wenn
es

Hi,
wieso sollten sie? Die Taigawälder sind anfangs Birke, später dann Fichte,
aber vorher gibts eine Pioniergesellschaft, die einer maschinellen
Bewirtschaftung im Wegen stände. Um effizient im wirklich großen Stil
Hartholz anzubauen, sollte man nicht abwarten, bis da ein Dschungel steht,
sondern schon vorher Wege anlegen und Kanäle aufstauen. Wird man wohl nicht
machen...weiß ich.


> > ...
> Torf enthält sehr wenige Mineralstoffe. Darum zersetzt er sich auch nicht
so
> schnell wie z.B. Ahornlaub. Mit der Zufuhr von Mineraldünger könnte man
das
> vielleicht ändern, würde aber durch die beschleunigte Zersetzung des
Torfs
> auch beschleunigt CO2 freisetzen.

?? Torf enthält Huminsäuren, die wegen der fehlenden (alkalischen)
Mineralien so sauer sind, daß sich nur wenige Pflanzen und Bakterien darin
wohlfühlen. Um den per Dünger für die Verrottung attraktiver zu machen,
müßte man den mit Kalilauge tränken....dabei aber nicht das andere Extrem
riskieren, man bräuchte anstatt saurem Regen sozusagen "basischen
Regen"...etliche Jahre lang. Lustiger Gedanke.

>
> > Etwa Kondeswassersammler, Taufeuchtesammler für jede Bauminsel jeweils
> > einen. Denk an "Dune", so etwa. Das Prinzip geht ja mit modernen
> Werkstoffen
> > wirklich.
>
> Würde vermutlich nur am Westrand des Kontinents was bringen. Und ob es
> wirtschaftlich wäre, ist fraglich (noch dazu da Du das 'Erntegut' ja im
Meer
> versenken willst).

Das bringt sogar in der Namib was. Oder im Llano Estacado...oder der
Kalahari. Morgentau gibts auf der Erde in jeder Gegend...vielleicht nicht
jeden Tag, aber genug.

>
> > dazu dann eine Steigerung des Grundwasserspiegels durch Versickern
> > von Leitungswasser in ausgesuchten Tälern bzw Seen.
> > ...
>
> Senken sind besonders anfällig für Versalzung.

Manche solche Senken nennt man deshalb ja auch Seen...Salzseen etwa. Sollte
es in der Sahara sowas nicht geben?

--
mfg,
gUnther


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