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Von: Günter Lelarge (guenter@lelarge.de) [Profil]
Datum: 12.10.2006 00:20
Message-ID: <1hn2jh4.1t9nhv71cgb79iN%guenter@lelarge.de>
Newsgroup: de.alt.soc.verschwoerung de.sci.alternativ de.sci.geschichte
Gerade gesehen und für gut befunden - und 5:15 und 10:15 wird das
nochmal gesendet:

Do, 12. Okt | 2:15 | ZDFdokukanal
Illusion der Freiheit
Freud - Die Reise ins Unbewusste

Kurzbeschreibung
Profile - Dokumentation - Wissenschaft/Technik/Umwelt -
Naturwissenschaften

Beschreibung
Der Glaube an den freien Willen ist ein Fundament unserer Kultur: Nur
wenn wir davon ausgehen, dass Entscheidungen bewusst und selbstständig
getroffen werden können, hat unser Wertesystem Bestand. Kategorien wie
"gut" und "böse" verlieren dramatisch an Bedeutung, wenn der
Einzelne
nicht in der Lage ist, sich für "richtig" oder "falsch" zu
entscheiden.
Vor allem Neurologen setzen sich seit einigen Jahren vermehrt mit dieser
Frage auseinander. Zahlreiche Experimente legen den Schluss nahe, dass
der Mensch keineswegs Herr über seine eigenen Entscheidungen ist. Das
berühmte "Libet-Experiment" etwa will beweisen, dass er nicht einmal bei
einfachen Aktionen wie dem Heben der rech-ten oder linken Hand bewusst
entscheiden kann. Andere Untersuchungen zeigen, dass das
Unterbe-wusstsein Entscheidungen trifft, weil das bewusste Denken viel
zu langsam ist, um verfügbare Infor-mationen tatsächlich zu verarbeiten.
Keines dieser Experimente ist in seiner Auslegung unstrittig. Doch
selbst wenn eine Versuchsanordnung zweifelsfrei belegen könnte, dass der
Wille nicht frei ist - wäre man überhaupt in der Lage, ein solches
Ergebnis zu akzeptieren? Der Dokumentarfilm beleuch-tet, was die
Wissenschaft über den freien Willen herausgefunden hat. Er geht der
Frage nach dem freien Willen jedoch nicht nur in einem
wissenschaftlichen Sinne nach, sondern beschreibt in einer subjektiven
Bildsprache, welche Empfindungen und psychischen Prozesse mit der
Sehnsucht nach freien Entscheidungen verknüpft sind.

Günter
--
http://lelarge.de/taz.html

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