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Re: sFZT

Von: Ingo Heinscher (ingo.heinscher@gmx.net) [Profil]
Datum: 16.07.2006 22:05
Message-ID: <3753863.Ku7yNjPKFt@chronomobil.drsrm.de>
Newsgroup: de.sci.alternativ
Ingo Heinscher wrote:

> Uwe Müller wrote:
>> "Ingo Heinscher" <Ingo.Heinscher@gmx.net> schrieb im
Newsbeitrag
>>> gerd unverfehrt wrote:
>>> > Ingo Heinscher schrieb:
>
>>> >> Bedenke bitte: _Wenn_ Stücke aus dem 7 und aus dem 10.
Jahrhundert
>>> >> stilistisch identisch wären - und ich entnehme deiner
Anmerkung, dass
>>> >> sie das gar nicht sind -
>>> >
>>> > Das steht bei mir nicht mal implizit.
>>> >
>>> >> dann würde man ein Stück aus dem 7. und eines aus dem
>>> >> 10. Jahrhundert finden können, die sich mittels
>>> >> naturwissenschaftlicher Verfahren auf ein Alter von 1400 bzw. 1100
>>> >> Jahren datieren lassen.
>>> >
>>> > Nein. Finden könnte man nur etwas, wenn man es finden
>>> > könnte. Nicht vorhandene Funde sind nicht vorhandene Funde. Sonst
nix.
>>>
>>> Ja, schon recht. Wenn es nicht gefunden wird, erlaubt das keine Aussage,
>>> Aber _wenn_ es gefunden wird, ist die FZT nach Angaben ihrer Vertreter
>>> "obsolet"(GL). Also schauen wir doch mal, ob was gefunden wird.
>>>
>>> Und eigentlich würde ich mich wundern, wenn zwischen Iberien und dem
>>> Baltikum, zwischen England und Byzanz nicht zwei Stücke auffindbar
>>> wären, die diese Kriterien erfüllen.
>>>
>>
>> Du kannst z.B. mal bei Sebastian Brather, Feldberger Keramik und frühe
>> Slawen. Studien zur nordwestslawischen Keramik der Karolingerzeit.
>> Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie 34
(1996)
>> reinschauen, wenn Du datierte Keramik aus der Karolingerzeit willst.
>>
>> Oder du kannst Dir die Ergebnisse der Untersuchungen in Lübeck und Alt
>> Lübeck vornehmen, Dendrodaten aus einer lokalen Chronologie und 14C, viel
>> Fundmaterial aus datierten Schichten, eine schnelle Auswertung und
>> Publikation und die Stadt in Deutschland mit dem größten Anteil
>> archäologisch untersuchter Flächen, über 1%.
>
> Na, siehste. :-)

Wobei ich sagen muss, das ein paar sowohl kulturhistorisch als auch
naturwissenschaftlich datierbare Funde aus Italien oder Griechenland
wahrscheinlich die eindeutigeren Nachweise abgeben. Sowas wird es doch
geben?

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