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Zersprungene Töpfe

Von: Ingo Heinscher (ingo.heinscher@gmx.net) [Profil]
Datum: 24.07.2006 17:20
Message-ID: <2070195.D2dntOC14Z@chronomobil.drsrm.de>
Newsgroup: de.sci.alternativ
Die englische Sprache kennt für eine gewisse Art von Denkern bekanntlich den
Begriff "Crackpots" - zu deutsch, zersprungene Töpfe. Damit werden Leute
bezeichnet, die ohne ausreichende Faktenbasis bestimmte, dem sogenannten
Mainstream widersprechende Thesen vertreten. Beispiel für solche Thesen
sind die allseits beklagte Fantomzeitthese, die Behauptung "Napoleon n'a
pas existé" (man guhgele danach), die "Neue Germanische Medizin",
die
Erklärung der Speziellen Relativitätstheorie zu völligem Unsinn, und so
weiter, und so weiter.

Man mag über die herabsetzende Natur dieses Begriffes streiten, aber auf
jeden Fall ist es ein Verhaltensmuster, das offensichtlich mehr als einmal
vorkommt. Zum Teil mag das auch verständlich sein: Der Wunsch, etwas neues
zu entdecken, zu "wissen" und ja, auch "besser zu wissen" ist ja allzu
menschlich. Aber trotzdem bleibt die enorme Energie, die die zersprungenen
Töpfe antreibt, ein Phänomen, das letztlich unerklärt bleibt.

Mich würde interessieren, welche Hypothesen ihr so habt, was die Motivation
dieser Leute erzeugt, ihren oftmals geradezu fanatischen Eifer. Wer hat
dazu Hypothesen anzubieten?

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