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Re: "Automatisch breit" nicht immer

Von: Nic K. Mowe (nospam.nixnews@spamgourmet.com) [Profil]
Datum: 10.02.2008 11:01
Message-ID: <fomi1v$e5g$00$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.rec.tv.technik
"Bernd Daene" schrieb
> Falls von Analogfernsehen die Rede ist: Manchmal wird die Letterbox durch
> Steuersignale (WSS = wide screen status line) signalisiert, manchmal
> nicht.
> Es liegt halt im Ermessen des Senders.
>
> Falls von Digitalfernsehen die Rede ist: Manchmal wird 16:9 gesendet,
> manchmal
> 4:3 mit Letterbox-Inhalt. Liegt wiederum am Sender.
>
Seit die Dritten (Öffentlich-Rechtlichen) auf das Format 16:9 umgestiegen
sind, häufen sich die - kurze - Einspielfilme, in denen das 4:3-Bild der
Einfachheit halber auf 16:9 gestreckt wird. Letztlich sah einen
Dokumentarfilm über das KaDeWe, Berlin, in dem alle historischen
Schwarz-Weiß-Einspielfilme verzerrt wurden, und die Leute darin "automatisch
breit" waren. Dieser Unart begegne ich immer wieder. Da hilft auch keine
Fernbedienung (wg. der Kürze der Einspielungen) oder automatisches
Umschalten (weil der Fernseher ja nicht erkennt, dass das Bild willkürlich
verzerrt wurde). Vielleicht gehen die Verantwortlichen in den Funkhäusern
davon aus, dass die Kunden durch die jahrelange Verzerrungsorgie in den
Kaufhäusern genügend trainiert wurden, dass ihnen das nicht mehr auffällt.

Gruß vom Nic


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