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Re: Schlag den Raab: über 5 Stunden

Von: Werner Tann (wtann@gmx.at) [Profil]
Datum: 01.06.2008 16:44
Message-ID: <6afqugF36psecU1@mid.individual.net>
Newsgroup: de.rec.tv.misc
Bernd Graber <bernd.graber@hotmail.de> schrieb:

>Komplett rausschnmeißen. Die fünf (oder auch vier) Kandidaten sollten
>in der vorletzten Woche vor der Sendung in TV.Total vorgestellt
>werden. Pro Tag (Mo-Do) ein Kandidat - notfalls am Donnerstag zwei. So
>könnte man sie auch besser kennen lernen als in den 1-2 Minuten in der
>Sendung.

Ich habe keinen Bock, mir "Schlag den Raab" quasi jeden Tag und als
Fortsetzungsroman anzuschauen.

>Vielleicht könnte auch jeder 1-2 kleine Tests absolvieren. So könnte
>man sich einen noch besseren Eindruck verschaffen und Koordinations-
>Störungen frühzeitig entdecken.

Ich habe keine Ahnung, aber daß die Kandidaten nicht gecastet, sprich
getestet, werden, will ich doch nicht fürchten. Weiß da jemand
Genaueres?

>Wie ich schon beim letzten mal schrieb, sollte man die Kandidaten kurz
>vor der Sendung briefen und die Spiele in der Sendung nur noch dem
>Publikum durch kurze Einspieler erklären.

Das wurde Dir schon letztesmal als dem Spielsinn zuwiderlaufend
widerlegt. Ich will die Überraschung und das dumme Gesicht der
Kandidaten sehen und ihre Fähigkeit oder Unfähigkeit erleben, sich
rasch an eine neue Situation anzupassen.

>Erstaunlicherweise dauern die Stuhlspiele am längsten. Die vier Spiele
>machten fast 50% der Gesamtspielzeit aus. (x)
[...]
>Hier kann man einfach Zeit sparen, indem die Anzahl der nötigen
>Gewinnpunkte senkt: Statt best-of-13 nur best-of-7 oder statt 9 nur 5.

Ja, diese Endlos-Ratereien werden von mir auch am ehesten
weitergespult.

>Abgesehn von der Brutto-Laufzeit hat mir die Sendung wieder sehr gut
>gefallen. Einige spannende Spiele waren wieder dabei. Besonderns
>Würfeln fand ich genial.

Diese Biedermannsspiele finde ich immer am unerträglichsten:
Kartenspielen, Würfeln, Mensch-ärgere-dich-nicht. Ich sitze nicht vorm
Fernseher, um erwachsenen Leuten bei Gesellschaftsspielen zuzuschauen.
Wenn's wenigstens Schach wäre ... Aber das wäre wieder zu
anspruchsvoll für den Durchschnittsgucker.

Spannend war diesmal nicht das Würfeln, sondern die Aufholjagd des
Kandidaten, der zudem anfangs vom Sportkommentator verbal auf
ungehörigste Weise fertiggemacht wurde: "Femi, Femi, Femi - oh, oh,
oh!" - Und der nicht voraussehbare Höhepunkt im Entscheidungsspiel:
Elfmeter-Schießen Raabs gegen Femi, den Regionalliga-Spieler. Wobei
ich sicher bin, Femi hätte sich da ein anderes Spiel gewünscht.
Wenigstens vorab, hinterher nimmer. :-)

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