Re: Gemüseverächter - 2 Fragen
Von: Marlies Ortmann (ortmann1@t-online.de) [Profil]
Datum: 04.03.2008 01:26
Message-ID: <fqi4vd$cgr$01$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.rec.tiere.ratten
Datum: 04.03.2008 01:26
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Dann rasple einfach mal eine kleinere Menge Gemüse oder Obst, gebe dann einen Tropfen gutes Öl und Kleie (Getreide-, Haferkleie etc.) hinzu! Solch kleine Portionen sollten nicht im Öl schwimmen (es geht wirklich nur um ein bis zwei Tropfen pro Eßlöffen Gemüseraspeln und die Gemüseraspeln müssen auch nicht unbedingt ein dick-fester Pamps werden. Es geht einfach darum, das gute Zeug ein bisserl einzupacken. Von Pastinaken, Tobinambur, selten auch mal von einer Schwarzwurzel bereite ich einen Teil den Tieren auf diese Weise zu, mit Maikölbchen, Radieschen verfahre ich fast immer so, weils anders nicht gegessen werden würde. Diesen Obstraspel kann man wahlweise in keine Schälchen anbieten, man kann einen Teelöffel "Brei" auch in Butterbrotpapier einknüllen - einwickeln und anbieten. Das hat den Vorteil, dass es weniger verschmutzt und erst ausgepackt werden darf, was immer auch ein kleines Knistererlebnis für die Rättlein ist. Und ein zwei Brocken des Gemüses sind aber auch völlig naturbelassen (nicht geraspelt, aber gewaschen) im Angebot. Gemüsepaprikaschoten wurden von allen Ratten, die ich kannte, gegessen. Ich kenne kein Tier, das Paprikarohkost abgelehnt hätte. Ansonsten kannte ich das schon auch, dass manche Ratten naturbelassene Rohkost nicht gegessen haben. Ja und ... man esse den Ratten in ihrer Gegenwart etwas vor. Manche Ratten fassen über den Menschen und ihre Düfte Vertrauen zu unbekannter Nahrung. Man kaue ruhig mal etwas Gemüse, während ein Rättlein auf der Schulter sitzt, so dass das Rättlein riechen kann, was Herrchen und Frauchen gerade essen. Ich stehe mit handelsüblichen Trockenfutter als Hauptnahrung ein bisserl auf Kriegsfuß, weil ich den Eindruck nicht losgeworden bin hatte, dass die Ratten dann zu wenig Flüssigkeit aufgenommen und kaum getrunken haben und dass dann die Gefahr des Harngries und damit verbundener Koliken stieg. Kleine Mengen gekeimte Saaten den Ratten anzubieten, ist auch was Gutes. Ich meine aber nicht diese Bohnenkeime, sondern die feine Saatenmischung (Radieschen, Kichererbsen, Linsen ...) Man verstehe mich nicht falsch; Ich meine immer kleine Gemüse-Portionen. Auch davon wird einiges deponiert, das konnte ich nicht verhindern. Füttert man wasser- und ölhaltige Nahrunf weicher Konsistenz, muss man als Halter alle paar (2)Tage die Depots, die angegelegt werden, kontrollieren und ggf. ausräumen. Trockenfutter habe stelle ich natürlich trotzdem hin. Ich glaube aber nicht, dass der Abrieb des Schmelzes der Frontzähne durch besonders viel und besonders hartes Futter reguliert werden würde. Gemüse, Obst und normalhartes Futter schmiergelt und nutzt die Zähne ja auch ab. Grüße[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Poster (04.03.2008 11:31)
