Re: Kastration von Stute
Von: Katharina Fuhrmann (fuhrmann.katharina@chello.at) [Profil]
Datum: 25.07.2006 21:42
Message-ID: <4inahcF4ev1aU1@individual.net>
Newsgroup: de.rec.tiere.pferde
Datum: 25.07.2006 21:42
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Jürgen Groß schrieb: > > Kannst Du dazu bischen ausführlicher werden? Das dürfte nämlich eine > Stallkollegin interessieren. Deren Stute war nämlich dauerrossig > (Diagnose: Zysten an den Eierstöcken) und wurde deshalb kastriert. > Erst links, dann rechts. Dauerrossig war sie immer noch, es wurde > dann "versprengtes Eierstockgewebe" gefunden, daher kam sie nochmal > unters Messer. Dauerrossig ist sie immer noch. > Deine Aussage bringt mich da auf den Verdacht, die Kastration könnte > evtl. nicht ganz zielführend bzgl. Abstellung der Dauerrosse gewesen > sein (bzgl. der Zysten aber vielleicht doch erforderlich). > Meines Wissens wurde von der Klinik die Dauerrosse nie auf die > fehlenden Eierstöcke zurückgeführt. Also bei Pferden erfolgt die Regulation der Rosse nicht gleich wie bei den anderen Tieren. Falls die Kastration wirklich zum Abstellen der Dauerrossigkeit gedacht war, dann hat der TA da nicht wirklich viel Ahnung davon gehabt. :-( Leider ist die Gynäkologie bei Pferden scheinbar ein bissl ein Stiefkind. Es ist auch 2005 das erste deutschsprachige Fachbuch zum Thema "Reproduktionsmedizin beim Pferd" von Prof. Christine Aurich (bei uns auf der Uni Wien tätig) erschienen, das ich jedem Interessierten nur empfehlen kann. Ein wenig Fachchinesisch bracuht man allerdings vermutlich schon dazu.... Wie bereits erwähnt, unsere kastrierten Shettystuten werden aufgrund der Dauerrossigkeit als "Animierdamen" bei der Absamung benutzt. Kathi (die fürchtet, daß sich die Stallkollegin mit der Rossigkeit abfinden muß)[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Claudia Hochheimer (28.07.2006 15:18)
