nntp2http.com
Posting
Suche
Optionen
Hilfe & Kontakt

Re: Nieder mit den Rabenvögeln

Von: Marlies Ortmann (ortmann1@t-online.de) [Profil]
Datum: 29.04.2008 20:35
Message-ID: <fv7ppn$s4b$01$1@news.t-online.com>
Newsgroup: de.rec.tiere.misc
Inge Hambuch schrieb:

> Mit dem natürlichen Gleichgewicht meinte ich das Vorhandensein
> natürlicher Feinde. Also "Fressen und gefressen werden".
> Imho stimmt
> dieses Gleichgewicht schon lange nicht mehr.

Das muss es auch nicht. Gesunde Bestandsdynamiken - auch evolutionäre
uralte sind nicht zwingend an dieses Schema Beutetier-Beutegreifer
geknüpft - gewesen. Abiotische Faktoren wie Klima, Lebensraum ...
beeinflussen und begrenzen das Wachstum der Bestände der Arten auch.
Es gibt zahlreiche Arten, die nicht in das Schema des Fressens und
Gefressen werdens passen.

"Über" den Wölfen, eine Lobbytierart, um deren Ansiedlung in D man
seit
Jahren ein riesiges Brimborium veranstaltet, steht z.B. keine
beutegreifende Art. Oder von wem werden die Lausitzer Wölfe gejagt und
anschließend gefressen? Gemäß deines gesetzten Schwerpunkts wäre das
Fehlen des fiktiven wölfefressenden Beutegreifers ein zureichender
Grund, die zukünftigen Wolfsbestände (jene in der Lausitz und
anderenorts) sofort durch des Menschen Hand zu regulieren, sprich die
Art per Abschuss/Schonzeit zu regulieren.
Gefiele dir das? Im Reich der Wirbellosen gibts auch allerlei Bsp. -
sprich Arten, die zu Lebzeiten von niemandem erbeutet und gefressen werden.

Grüße




[ Auf dieses Posting antworten ]

Antworten