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Re: Risiko

Von: Jan Löhndorf (jan.loehndorf@web.de) [Profil]
Datum: 04.11.2009 10:41
Message-ID: <hcribg$mlj$1@news.netuse.de>
Newsgroup: de.rec.sport.segeln
Ulrich G. Kliegis schrieb:

> Hier jetzt der ausführliche Bericht:
>
>
http://www.kn-online.de/lokales/kiel/121611-Segler-in-der-Kieler-Foerde-ertrunken.html

Zwischen dem Fundort des Bootes (Tonnenhof Holtenau) und der Fundstelle
des Seglers (Reede Holtenau) liegen nach meiner groben Schätzung (habe
leider keine Seekarte zur Hand) höchstens 2-3 Kabellängen. Ich frage
mich, warum mehr als 5 Schiffe plus Hubschrauber so lange brauchen, um
den Segler aus der Förde zu ziehen. Zumal er eine (vermutlich
reflektierende) Rettungsweste trug. OK, es war stockdunkel und
Schietwetter und wohl auch ein bisschen pustig. Aber in der Innenförde
baut sich bei 5 Bft. aus SO keine hohe See auf.

Ich frage mich aber auch, warum einer mitten in der Nacht im November
bei Regen und 5 Bft. und 10-11 Grad Wassertemperatur alleine unterwegs
sein muss!?!

Gruß,
Jan

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